Nach einem historisch schlechten Saisonstart befand sich ​Manchester United auf dem aufsteigenden Ast. Die jüngste 1:3-Pleite im Stadtderby gegen ManCity warf allerdings erneut Fragen auf. Uniteds stellvertretender Vorstandsboss Ed Woodward erklärte nun, dass die ganze Mannschaft wie eine Einheit hinter Cheftrainer José Mourinho steht.

In Manchester sind sich alle einig: 20 Punkte nach zwölf Premier-League-Spielen sind definitiv zu wenig und werden den eigenen Ansprüchen der Red Devils nicht gerecht. Zuletzt holte United zwar drei Siege aus vier Spielen, doch nach dem 1:3 gegen Lokalrivale City war die Euphorie schnell wieder verflogen.

Trotz der Niederlage sei man fest entschlossen, in der Liga wieder an Schwung zu gewinnen. José Mourinho bekomme derweil die „volle Unterstützung“ eines „vollständig vereinten“ Teams, wie Ed Woodward im Rahmen einer Telefonkonferenz mit Investoren an der New Yorker Börse berichtete.

Chelsea FC v Manchester United - Premier League

Hat auch Ed Woodward (m.) vollstes Vertrauen in José Mourinho?


Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Red Devils veröffentlichte die ersten Quartalsergebnisse des Klubs, der bis zum 30. September einen Umsatz von rund 152 Millionen Euro gemacht hat. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Rückgang von etwa 6,1 Prozent. Dennoch prognostiziert der Verein Rekordeinnahmen über das Jahr – und dass United mit seinen Zielen außerhalb des Platzes auf Kurs bleibt.

„Die Investitionen in die Spieler sowie die in die Klubakademie sind ein direktes Ergebnis unserer anhaltenden wirtschaftlichen und finanziellen Stärke und untermauern unseren langfristigen strategischen Plan, um ein nachhaltiges Wachstum in allen Bereichen schaffen“, sagte Woodward. Nun muss sich nur der sportliche Erfolg wieder einstellen…