​In der Bundesliga lief für ​Borussia Mönchengladbach zuletzt alles wie am Schnürchen und auch bei einem Testspiel am Donnerstag gegen Drittligist Preußen Münster fuhren die Fohlen einen souveränen 3:0-Sieg ein. Der Erfolg der Mannschaft von Trainer ​Dieter Hecking hatte jedoch auch zwei dicke Wermutstropfen. So mussten mit Mamadou Doucoure und ​Christoph Kramer gleich zwei Borussen verletzt ausgewechselt werden.


Besonders bitter gestaltete sich die Partie für Doucoure. Der Innenverteidiger war bereits zu Saisonbeginn aufgrund eines Muskelteilabrisses ausgefallen und kämpfte sich in den letzten Wochen langsam wieder in Richtung des Kaders. Dabei konnte er zuletzt in der zweiten Mannschaft Spielpraxis sammeln und wollte nun wieder richtig angreifen. 


Gegen Münster durfte er neben Tony Jantschke in der Abwehrzentrale ran. Nach 20 Minuten war das Spiel für den 20-Jährigen jedoch bereits wieder beendet. Der Franzose hatte sich bei einer Grätsche ohne Gegnereinwirkung verletzt und musste ausgewechselt werden.

Borussia Moenchengladbach - Team Presentation

Mamadou Doucoure wartet noch auf seinen ersten Einsatz in der Bundesliga


Neben dem jungen Verteidiger hatte sich auch Kramer am Donnerstag eine Menge vorgenommen. Bislang läuft die Saison für den Weltmeister von 2014 ebenfalls noch eher durchwachsen. Dem Überangebot an fähigen zentralen Mittelfeldspielern geschuldet, kam der 27-Jährige so in der Liga bisher nur auf vier Einsätze. Bei den letzten vier Spielen musste er dabei über 90 Minuten auf der Bank schmoren. Gegen den Drittligst durfte sich der Routinier neben dem Slowaken Laszlo Benes beweisen. Nach einem Foulspiel musste der zwölffache deutsche Nationalspieler jedoch in der 50. Spielminute ausgewechselt werden.


Wie schwer die Verletzungen der beiden Spieler sind und wie lange sie auszufallen drohen, soll nun bei eingehenden Untersuchungen herausgefunden werden. Bei Doucoure sieht es laut Trainer Dieter Hecking wohl nach einer altbekannten Verletzung aus. "Es ist etwas mit dem Muskel, Genaues kann ich noch nicht sagen", so der 54-Jährige gegenüber der BILD


Bei Kramer sieht die Sache wohl etwas entspannter aus. "Es war ein unglücklicher Tritt, Chris ist dabei umgeknickt. Ich denke aber, dass es nicht so schlimm ist", gab der erfahrene Fußballlehrer vorsichtig Entwarnung.