​Am Donnerstagabend konnte die ​deutsche Nationalmannschaft mit dem ​3:0-Erfolg gegen Russland mal wieder ein Erfolgserlebnis feiern. Dabei durfte Joshua Kimmich, wie bereits in den letzten Monaten häufig erprobt, in der Mittelfeldzentrale ran. Der Shootingstar des FC Bayern machte seine Sache gut, im Anschluss an die Partie lenkte er das Scheinwerferlicht aber auf seinen Kollegen ​Kai Havertz. Dessen Leistungen imponieren dem 23-Jährigen so sehr, dass er ihn in Zukunft auch gerne im Verein an seiner Seite sehen würde.


Vor Kurzem hatte Bayern-Präsident Uli Hoeneß angekündigt, den Kaderumbruch beim deutschen Rekordmeister im kommenden Sommer deutlich zu forcieren und das Gesicht der Mannschaft drastisch zu verändern. Kimmich bringt dabei nun Havertz ins Rennen und erklärte nach dem Sieg gegen die Sbornaja, dass der erst 19-Jährige den Bayern gut zu Gesicht stehen würde. "Ich kann ihn nicht kaufen, aber er ist ein Spieler, der sehr gut zu uns passen würde", so der Defensivspieler gegenüber Sport1.

Germany v Russia - International Friendly

Kai Havertz gilt als eines der größten Talente im deutschen Fußball


Der 36-fache Nationalspieler kam gar nicht mehr aus dem Schwärmen heraus und unterstrich, dass der Mittelfeldspieler von Bayer 04 Leverkusen gegen die Russen "der beste Mann auf dem Platz" gewesen sei. "Er hat das überragend gemacht", so der Bayern-Profi. Dem Youngster von der Werkself war es gelungen, vor allem in der ersten Halbzeit die Kontrolle über das Zentrum zu erringen und sprühte dabei nur so vor Spielfreude. Als Krönung seiner starken Leistung bereitete der offensive Mittelfeldspieler den Treffer zum 3:0 durch Serge Gnabry mustergültig vor.


Doch auch wenn die Lobpreisungen des etatmäßigen Rechtsverteidigers der Münchener bei seinen Bossen Gehör finden sollte, dürfte sich ein Transfer des zweifachen Nationalspielers nicht als leichte Aufgabe herausstellen. Schließlich wissen auch die Verantwortlichen in Leverkusen rund um Sportchef Rudi Völler, welches herausragende Talent sie in ihren Reihen haben - zudem läuft der Vertrag des gebürtigen Aacheners erst im Sommer 2022 aus. Zuletzt kursierten daher bereits Gerüchte um eine Schmerzgrenze im dreistelligen Millionenbereich.