Der ​FC Bayern München plant im kommenden Sommer den endgültigen Umbruch. Wie Präsident Uli Hoeneß erklärte, soll nach der Saison ​"das Gesicht der Mannschaft" verändert werden. Dementsprechend warm läuft die Gerüchteküche, die nun auch Abwehrspieler Konstantinos Manolas von der ​AS Rom ins Gespräch bringt. Wie Corriere dello Sport berichtet, seien die Münchner jedoch nicht die einzigen, die am Griechen Interesse zeigen sollen. 


Nicht nur im Angriff, sondern auch in der Defensive will der Rekordmeister in Zukunft nachlegen. Die beiden Weltmeister Jerome Boateng und Mats Hummels sollen nicht nur Druck von Niklas Süle bekommen, der bereits vor der Saison als neue Nummer eins in der Innenverteidigung betitelt wurde.


​Speziell Boateng ist einer der Kandidaten, die den Verein nach der Saison verlassen könnte. Bereits im Sommer stand er vor einem Wechsel zu Paris St. Germain, weshalb die Gerüchte nicht nachlassen dürften. 


Vor allem ein Name machte zuletzt medial die Runde: Matthijs de Ligt. Der 19-Jährige spielt beim Champions-League-Gruppengegner Ajax Amsterdam und wurde als jüngster Mannschaftskapitän der Vereinsgeschichte schon früh mit einer großen Verantwortung konfrontiert. Der Marktwert des 1,88 Meter großen Verteidigers wird auf 50 Millionen Euro taxiert, allerdings wird auch dem FC Barcelona reges Interesse nachgesagt.


Bayern und Juventus mit Interesse an Manolas?


Nun bringen italienische Medien den FC Bayern mit Konstantinos Manolas in Verbindung. Der 27-Jährige ist bei der AS Rom gesetzt, gehört zu den absoluten Stammspielern und ist zweifelsfrei der Abwehrchef in der Mannschaft von Eusebio Di Francesco. Seit seinem Wechsel vor vier Jahren sammelte er 184 Pflichtspiele für die Roma, weshalb auch Serienmeister Juventus Turin an einer Verpflichtung interessiert sei.

AC Milan v AS Roma - Serie A

  Langfristig an die Roma gebunden: Konstantinos Manolas


Dort soll Manolas als Ersatz für Andrea Barzagli kommen. Der 37-Jährige steht noch bis Saisonende unter Vertrag, und wird danach voraussichtlich seine Laufbahn beenden. Zudem seien die Leistungen des Ex-Münchners Medhi Benatia nur wenig überzeugend, weshalb auch er für Manolas weichen könnte.


Der Grieche besitzt in seinem noch bis 2022 laufenden Vertrag eine Ausstiegsklausel über 36 Millionen Euro. Wie es allerdings heißt, hege er nicht die Absicht, die AS Rom zu verlassen. Zudem wolle der Verein den Vertrag vorzeitig verlängern, und im Zuge dessen möglicherweise die Ausstiegsklausel erhöhen oder gänzlich streichen. Allerdings wird sich kaum vermeiden lassen, dass viele Interessenten Schlange stehen werden, wenn der Transfer-Wahnsinn wieder beginnt.