Rund 22,5 Millionen Euro machte der ​FC Schalke 04 im Sommer 2016 locker, um sich die Dienste von Breel Embolo zu sichern. Wie die Sport Bild berichtet, ist der Schweizer jedoch viel teurer als bisher angenommen.

Neben der Sockelablöse musste der Revierklub nach Embolos ersten beiden Bundesliga-Einsätzen weitere drei Millionen Euro an das Konto des FC Basel überweisen. Qualifizieren sich die Knappen für die Champions League – so wie in diesem Jahr – wird eine weitere Million fällig.

FC Schalke 04 v Galatasaray - UEFA Champions League Group D

Für Schalke erzielte Breel Embolo bislang neun Pflichtspieltore


​Und jeweils 250.000 Euro kostet der Angreifer nach 30, 60, 90 und 120 Bundesliga-Partien, bei denen er entweder von Beginn an oder mindestens über 45 Minuten auf dem Platz stand. Joker-Einsätze unter 45 Minuten fließen als halbes Spiel in die Wertung mit ein. Laut dieser Rechnung steht Embolo erst bei 29,5 Pflichtspieleinsätzen für Schalke.

​Da der ​Schweizer aufgrund eines Mittelfußbruches bis auf Weiteres ausfällt, wird die nächste Zahlung für ihn frühestens Ende des Jahres fällig - angenommen der 21-Jährige wird bis dahin wieder fit.

Embolos kostete Schalke bislang rund 34 Millionen

Treten derweil alle Zusatzklauseln aus Embolos Vertrag in Kraft, kostet der Stürmer den Revierklub nicht 22,5 Millionen, sondern rund 29,5 Millionen Euro. Hinzu kommt das üppige Gehalt des Youngsters, das die Sport Bild ebenfalls enthüllte. Demnach strich Embolo in seinen ersten beiden Vertragsjahren knapp 229.000 Euro im Monat ein, im Optimalfall verdient er auf Schalke bis zu seinem Vertragsende rund 287.500 Euro pro Monat.

​Nach der Vizemeisterschaft und dem Erreichen der Champions League im Rahmen der Vorsaison kassierte der Stürmer insgesamt 540.000 Euro an Punktprämien. Das Boulevard-Blatt hat errechnet, dass Embolo die Schalker bis heute rund 33,8 Millionen Euro kostete.