​​Eintracht Frankfurt hat am vergangenen Wochenende erneut ein Ausrufezeichen gesetzt. Dank des klaren 3:0-Heimerfolgs gegen den ​FC Schalke 04 kletterten die Hessen auf Platz vier. Wer vor der Saison geglaubt hatte, dass die Eintracht nach dem Abgang von Cheftrainer Niko Kovac mit Problemen zu kämpfen hat, wurde in den letzten Wochen eindrucksvoll eines Besseren belehrt. Jonathan de Guzman erklärte in einem Interview, wie Nachfolger Adi Hütter der SGE mehr Torgefahr verliehen hat.


In den ersten Wochen unter Hütter lief es nicht wirklich rund. Nach der deutlichen 0:5-Niederlage im DFL-Supercup gegen den ​FC Bayern München folgte in der ersten Runde des DFB-Pokals das peinliche Aus gegen den Regionalligisten SSV Ulm (1:2). Der Start in die neue Bundesliga-Saison verlief ebenfalls etwas holprig. Nach fünf Spieltagen hatte die SGE lediglich vier Punkte auf dem Konto. 

VfB Stuttgart v Eintracht Frankfurt - Bundesliga

Sitzt seit Sommer bei der SGE auf der Trainerbank: Adi Hütter


Seitdem legten die Frankfurter eine ​beeindruckende Serie hin. Die Hessen sind seit neun Pflichtspielen (acht Siege/ein Unentschieden) ungeschlagen und zeigten sich dabei extrem treffsicher (29 Tore). Die Handschrift von Hütter war in den letzten Wochen deutlich erkennbar. Der Österreicher lässt die ​Eintracht offensiver agieren als Vorgänger Kovac. 


"Wir verteidigen höher, statt zu warten, das ist ein großer Unterschied zu Kovac", erklärte de Guzman gegenüber dem kicker. Der ehemalige Übungsleiter habe großen Wert auf Physis, Mentalität und Laufarbeit gelegt. "Unter diesem Trainer (Hütter, Anm. d. Red.) laufen wir auch viel, sind aber noch ein bisschen aggressiver und spielen mehr Angriffsfußball", betonte der Mittelfeldspieler. 


"Diese neue Philosophie passt definitiv besser zu mir", erklärte der 31-Jährige, der in 17 Pflichtspielen an sechs Treffern (ein Tor/fünf Vorlagen) direkt beteiligt war. De Guzman führt die starken Leistungen in den letzten Wochen auch auf den Teamgeist zurück. "Dieses Team ist auf dem Weg, ein großartiges Team zu werden. Jeder hat gute Laune und ist glücklich", gab der 14-fache niederländische Nationalspieler zu Protokoll. "Der Teamspirit ist unglaublich."