​In der vergangenen Saison durfte sich Andreas Christensen noch Stammspieler des FC Chelsea nennen, doch nach dem Trainerwechsel wurde der Youngster zum Reservisten degradiert. Ein Abgang kommt für Christensen allerdings (noch) nicht in Frage.


Waren es in der letzten Spielzeit wettbewerbsübergreifend 33 Spiele, in denen Christensen unter dem damaligen Trainer Antonio Conte auflaufen durfte, so sind es bislang unter Contes Nachfolger Maurizio Sarri nur sechs Partien. Diese durfte der Däne jedoch nicht in der Premier League absolvieren, sondern lediglich in der Europa League und im unwichtigeren EFL Cup.


Logisch, dass der 22-Jährige mit seiner Rolle bei den Blues unzufrieden ist und ihm des Öfteren Wechselgedanken nachgesagt wurden. ​Auch eine Rückkehr zu seinem Ex-Klub Borussia Mönchengladbach, für den Christensen zwischen 2015 und 2017 aufgelaufen war, wurde thematisiert.


Doch allzu schnell will der Innenverteidiger die Flinte nicht ins Korn werfen. "Schwierige Frage. Ich glaube nicht, nein", antwortete Christensen auf die Frage von Sky Sport, ob seine Zukunft nicht besser außerhalb von Chelsea liegen würde.


Der Däne gab jedoch zu: "Die Dinge sind anders als in der letzten Saison. Da habe ich viele Spiele bestritten, aber in dieser Spielzeit war es noch nicht so. Das ist immer schwierig für einen Spieler, aber wir werden sehen, was passiert."


Für Christensen gilt es nun, den Trainer mit harter Arbeit von sich zu überzeugen. "Ich kann nichts anderes tun, als zu trainieren und mein Bestes zu geben", so der Däne, der bei ​Chelsea noch einen Vertrag bis 2022 besitzt. "Jedes Mal, wenn ich eine Chance bekomme, muss ich mich gut anstellen und ihm (Sarri, Anm.) zeigen, dass er auf mich zählen kann."