​Nachdem Marco Reus die letzte Länderspielreise des DFB-Teams verpasst hatte, steht der BVB-Star bei den ​Länderspielen gegen Russland und die Niederlande wieder im Kader von Bundestrainer Jogi Löw. Die erste Trainingseinheit musste die Offensivrakete jedoch absagen.


Am Dienstagmorgen absolvierte die deutsche Nationalmannschaft in Leipzig das erste gemeinsame Training. Nicht mit von der Partie war neben ​Julian Draxler (Trauerfall in der Familie) und Toni Kroos (Regeneration) auch Marco Reus, der mit einer Fußprellung zu kämpfen hat. Größere Sorgen müssen sich die Anhänger von Borussia Dortmund um ihren Liebling aber wohl nicht machen.

Dennoch ist auch klar, dass Löw bei einem Einsatz seines Superstars kein unnötiges Risiko gehen wird - zumal die erste Partie am Donnerstag gegen Russland "nur" ein Testspiel ist. Am Montag geht es dagegen gegen die Niederlande in der Nations League möglicherweise sogar um den Klassenerhalt. Dort ist Reus, der sich derzeit in der wohl besten Form seines Lebens befindet, fest eingeplant, um die drohende Blamage abzuwenden.


Löw erklärte unlängst, dass er die ​"unglaubliche Unberechenbarkeit" des 29-Jährigen extrem schätze und Reus ein sehr wichtiger Spieler für seine Mannschaft sei. Nach dem Rücktritt von Mesut Özil soll der Dortmunder im DFB-Team künftig die Rolle des Zehners bekleiden.


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