​Borussia Mönchengladbachs Trainer Dieter Hecking hat nur noch einen Vertrag bis zum Ende der laufenden Saison. Aufgrund des aktuellen Erfolges der Fohlen scheint eine Verlängerung eigentlich nur noch Formsache. Wie die Bild berichtet, ist dies aber nicht unbedingt der Fall.


Immer wieder wurden Dieter Hecking selbst und auch Sportdirektor Max Eberl in den vergangenen Wochen gefragt, wann Gespräche über eine Vertragsverlängerung geführt werden. Eberl verriet am vergangenen Sonntag bei Sport 1, dass sich die beiden ​bis Weihnachten zusammen setzen möchten. Gladbachs Sportdirektor betonte aber nochmals, dass beide Seiten damit keine Eile haben. Wie die Bild berichtet, könnte dies zum Nachteil der Fohlen werden.


Laut der Zeitung hat Dieter Hecking nämlich durchaus auch andere Optionen und hält sich noch offen, ob er am Niederrhein verlängern wird. "Gladbach ist mein erster Ansprechpartner", sagte Hecking zwar, führte im Interview mit der Bild am Sonntag aber weiter aus: "Natürlich macht man sich mit 54 Gedanken über die persönliche Zukunft. Alles ist denkbar." Diese Aussage kann also auch so gedeutet werden, dass Gladbachs Trainer durchaus andere Ziele anstreben könnte.

Borussia Moenchengladbach Unveils New Head Coach Dieter Hecking

Max Eberl und Dieter Hecking bei dessen Vorstellung im Dezember 2017


Welche das sind, erklärte Hecking auch: Er könne sich auch vorstellen, in den Bereich des Sportdirektors zu wechseln und würde sich Anfragen von Nationalmannschaften anhören. Seine Karriere beenden möchte er aber definitiv nicht: "Ans Ende meiner Laufbahn denke ich sicher nicht. Ich bin kein Typ, der sich mit 58 auf die Couch setzt, Golf spielt oder nur auf Reisen geht."


Allzu sicher kann sich Max Eberl also nicht sein, seinen Trainer über den Sommer 2019 hinaus in Mönchengladbach halten zu können. Wenn allerdings demnächst die Vertragsgespräche anstehen, haben die Fohlen trotzdem alle Trümpfe in der Hand: "Ich habe großen Spaß an meinem Job und verspüre die Kraft und Lust, den eingeschlagenen Weg bei Borussia weiter mitzugehen", erklärte Hecking. "Wenn demnächst vielleicht Max Eberl mit einem Vertragsangebot kommen sollte, werden wir uns darüber austauschen, wie die Erwartungen und Vorstellungen auf beiden Seiten sind.“