Der ​FC Chelsea hat seine Fühler nach Barcelonas Denis Suarez ausgestreckt. Angeblich soll das Team von Mauricio Sarri schon ein Angebot für den Mittelfeldspieler abgegeben haben. Schon im Winter könnte es zu einem Transfer kommen, da der 24-Jährige bei den Katalanen keine Rolle mehr spielt.


Schon der Start in die neue Saison lief für Denis Suarez suboptimal. Aufgrund einer Muskelverletzung fehlte der zentrale Mittelfeldspieler über die ersten vier Spieltage. Anschließend stand Suarez allerdings insgesamt in nur noch fünf Pflichtspielen im Kader, kam aber nur in der Copa del Rey gegen den Drittligisten Cultural Leonesca zum Einsatz. 


Suarez wechselte 2013 zunächst zur zweiten Mannschaft des ​FC Barcelona, konnte sich seitdem aber nie vollumfänglich durchsetzen. In der vergangenen Spielzeit füllte er noch häufiger die Rolle des Jokers in der Schlussphase aus, aktuell ist er auch davon weit entfernt. 


Von seinen Stärken her müsste Suarez eigentlich perfekt zu Barcelona passen. Als Achter versteht der 24-Jährige es, seine Agilität einzusetzen und das Offensivspiel anzukurbeln. Dazu bewies Suarez schon während seiner befristeten Zeit bei Villareal, dass er präzise Freistöße und Ecken schlagen kann. Zu oft allerdings fehlt dem 1,76 Meter großen Achter noch die entscheidende Durchschlagskraft. 


Sarris Wunschspieler


Während Barcelonas Trainer Ernesto Valverde nicht mehr auf die Qualitäten von Suarez setzt, könnte sich der FC Chelsea dessen Reservistendasein zunutze machen. Nach einem Bericht der Marca gilt Suarez als Wunschspieler des italienischen Trainers Mauricio Sarri. Offenbar wollte der 59-Jährige den Mittelfeldmann schon während seiner Neapel-Zeit verpflichten.


Im Ringen um Suarez haben sich angeblich auch der FC Valencia und der ​AC Mailand als Nebenbuhler eingeschaltet. Die Londoner locken zweifellos mit den stärksten finanziellen Argumenten. In der tief besetzten Mittelfeldzentrale um Jorginho, N'Golo Kante, Ross Barkley, Mateo Kovacic, Ruben Loftus-Cheek und Cesc Fabregas dürfte Suarez allerdings mit den selben Problemen konfrontiert sein, die er gerade in Barcelona vorfindet. Bei den beiden anderen Interessenten wäre seine Perspektive größer.