​Bruno Labbadia vom​ VfL Wolfsburg ging nach der geglückten Rettung im Sommer mit nur einem Jahr Vertragslaufzeit in die aktuelle Spielzeit. Geschäftsführer Sport Jörg Schmadtke verriet nun der FAZ, dass es vorerst keine Gespräche über eine Verlängerung gibt.


"Wir werden im Frühjahr sehen, welche Perspektiven sich für den Verein und für Bruno Labbadia ergeben", erklärte Schmadtke in der FAZ. "Ich finde es nicht ungewöhnlich, mit einem Trainer in die Saison zu starten, dessen Vertrag nur noch zwölf Monate läuft. Selbst der Trainer hat klar formuliert, dass es ausreichend wäre, erst im Frühjahr Vertragsgespräche zu führen."


Der VfL Wolfsburg hat momentan auch gewiss ganz andere Sorgen: Nach der Niederlage bei ​Hannover 96, die vierte aus den vergangenen fünf Bundesligaspielen, rutschten die Wölfe auf den zwölften Tabellenplatz ab. Nach sehr gutem Saisonstart, der mit einer 1:3-Niederlage gegen den ​SC Freiburg aber auch schnell beendet war, muss der VfL jetzt erneut eher wieder nach unten als nach oben schauen. 

VfL Wolfsburg v FC Bayern Muenchen - Bundesliga

Wolfsburgs Cheftrainer Bruno Labbadia



Bruno Labbadia übernahm den VfL Wolfsburg im Februar 2018 und hatte einen sehr schweren Start bei den Niedersachsen: Erst in seinem sechsten Spiel als Coach konnte er den ersten Sieg feiern. Mehr als erneut den 16. Tabellenplatz und damit die Relegation konnte auch Labbadia nicht herausholen. Gegen ​Holstein Kiel gelangen dann aber immerhin zwei Siege und damit der Klassenerhalt.