Sportlich läuft es auch in dieser Saison wieder rund für den FC Liverpool. Punktgleich mit dem Tabellenzweiten der Premier League, dem FC Chelsea, sind Jürgen Klopp und seine Mannschaft mitten im Rennen um den englischen Titel. Zuletzt aber waren Gerüchte um einen möglichen Verkauf des Vereins aufgekommen. Diese wurden nun dementiert. 


Die amerikanische New York Post hatte zuletzt berichtet, Liverpool-Haupteigner John W. Henry und dessen "Fenway Sports Group" (FSG) hätten angedeutet, sich Angebote für den britischen Traditionsklub anzusehen. 2010 hatte die FSG, der unter anderem auch der amerikanische Baseballmeister Boston Redsox gehört, Großteile des FC Liverpool gekauft, der laut Forbes inzwischen fast zwei Milliarden Dollar wert ist. Damit hat sich der Einkaufspreis von knapp 500 Millionen bis heute vervierfacht. 

Hertha BSC v FC Liverpool - Pre Season Friendly

Liverpool-Besitzer John W. Henry



Doch Henry und sein Unternehmen sind derzeit wohl nicht interessiert, finanziell von dieser Wertsteigerung zu profitieren. So dementierte ein Sprecher des Topklubs die "unbegründeten Spekulationen" im Namen der Besitzer. Der Verein sei "nicht zu verkaufen" - Das schließe auch sämtliche "stillen Prozesse" oder dergleichen ein.


Für die Profi-Mannschaft ein gutes Zeichen, kann sie sich weiterhin in sorglos den nächsten Aufgaben in Premier- und Champions League widmen. Nach der 0:2-Niederlage am Dienstag in Belgrad möchten die Reds morgen im Ligaspiel gegen Fulham (11.11., 13.00 Uhr) wieder in die Erfolgsspur zurückkehren.