​Zum Auftakt des 11. Spieltags in der Bundesliga musste der VfL Wolfsburg am Freitagabend im Niedersachsen-Duell mit ​Hannover 96 eine 1:2-Niederlage hinnehmen. Nach vier Niederlagen aus den letzten fünf Spielen geht die Krise des Teams von Trainer Bruno Labbadia weiter. Doch damit nicht genug, klagte mit Daniel Ginczek nach der Partie ein wichtiger Spieler über Schmerzen. Bestätigt sich das miese Gefühl des Angreifers, könnte ihm eine längere Pause drohen.


Der 27-Jährige wechselte vor der Saison im Tausch mit Daniel Didavi vom VfB Stuttgart zu den 'Wölfen'. In kurzer Zeit wurde er bei den Niedersachsen bereits zu einem wichtigen Faktor und stand in jeder Partie in der Liga auf dem Rasen. Dabei gelangen ihm zwar nur zwei Treffer, dennoch war er auch beim Spiel gegen die Hannoveraner ein echter Aktivposten. Im Laufe der ersten Halbzeit hatte sich der Stürmer jedoch am Knie verletzt und musste zur Halbzeit ausgewechselt werden.

VfL Wolfsburg v SSC Napoli - Pre Season Friendly Match

Daniel Ginczek gilt als sehr verletzungsanfällig



Nach dem Spiel erläuterte der Deutsche laut goal, dass sich der Moment seiner Verletzung "wie ein Messerstich" angefühlt habe. "Kaputt ist bestimmt etwas", so die pessimistischen Worte des ehemaligen deutschen U21-Nationalspielers. Dabei wäre eine Knieverletzung für den bulligen Offensivspieler leider nichts neues. So musste er in seiner Karriere bereits zwei Kreuzbandrisse und anschließende kräftezehrende Monate in der Reha über sich ergehen lassen. Aktuell geht der Rechtsfuß aber nicht von einer ähnlichen Verletzung aus.


In den kommenden Tagen wird der Neuzugang nun erst einmal gründlich untersucht werden. Bis zur endgültigen Diagnose hofft Geschäftsführer ​Jörg Schmadtke, dass sich die Verletzung doch als harmloser als befürchtet herausstellt. "Warten wir mal ab, er hat kein so richtig gutes Gefühl. Ich spüre auch manchmal einen Stich und habe nichts", so der 54-jährige Funktionär.