Beim ​FC Bayern München geht in absehbarer Zeit eine Ära zu Ende. ​Präsident ​Uli Hoeneß hat seinen Rückzug angekündigt. Der 66-Jährige will seine Ämter beim deutschen Rekordmeister nur noch "zwei bis drei Jahre" ausüben. Das Anforderungsprofil seines Nachfolgers hat der Weltmeister von 1974 klar definiert. Im Netz gehen die Meinungen über den angekündigten Abschied weit auseinander. 


Im Sommer 1979 übernahm Hoeneß beim FC Bayern den Posten des Managers, den er 30 Jahre lang innehatte. Seit Ende Dezember 2009 ist der 66-Jährige, mit Ausnahme seiner Haftstrafe wegen Steuerhinterziehung, Präsident des deutschen Rekordmeisters. Der Ex-Profi ist zudem seit gut eineinhalb Jahren wieder Aufsichtsratsvorsitzender. Beim sächsischen Wirtschaftsdialog Saxxess in Dresden hat Hoeneß seinen baldigen Rückzug angekündigt.

"Ich mache diesen Job noch zwei, drei Jahre und will meinem Nachfolger eine volle Kasse übergeben. Dann können sie mit dem Geld machen, was sie wollen", sagte der gebürtige Ulmer laut eines Berichts der Bild-Zeitung. Sein Nachfolger müsse gewisse Kriterien erfüllen. "Der Nachfolger sollte jemand sein, der eine menschliche Seite hat. Und einer, der aus dem Fußball kommt", betonte der Präsident.

"Wir müssen die eierlegende Wollmilchsau suchen. Das wird schwer. Wenn ich wüsste, der oder der kann das, würde ich nächstes Jahr aufhören", gab der Weltmeister von 1974 zu Protokoll. Die aktuelle Amtszeit von Hoeneß läuft bis 2019.