​​Bayer 04 Leverkusen ist am heutigen Abend (21 Uhr) in der Europa League ​gegen den FC Zürich gefordert. Mit einem Heimsieg können die Rheinländer unter gewissen Umständen den Einzug in die Zwischenrunde vorzeitig perfekt machen. Cheftrainer Heiko Herrlich zieht nach den englischen Wochen eine größere Rotation in Erwägung, wodurch Lucas Alario in die Startelf rutschen könnte. Mit den zuletzt gezeigten Leistungen des Stürmers war der Übungsleiter nicht wirklich zufrieden.


Nach der herben 1:4-Niederlage gegen die ​TSG 1899 Hoffenheim gilt es für die Werkself gegen Zürich, den Schalter wieder umzulegen. ​Herrlich kündigte im Vorfeld der Partie an, dass er rotieren will. Ein Kandidat für den Platz im Angriffszentrum ist Alario. Der 26-Jährige kam in den vergangenen vier Partien nur zu einem Kurzeinsatz. "In den letzten drei Spielen habe ich das Leistungsprinzip gelten lassen", begründete Herrlich den Bankplatz des Argentiniers. 

Bayer 04 Leverkusen v AEK Larnaca  - UEFA Europa League - Group A

Blieb zuletzt hinter den Erwartungen zurück: Lucas Alario


Alario habe zuvor einige Chancen erhalten, die er nicht wirklich nutzen konnte. In der Bundesliga durfte der Rechtsfuß bislang sechsmal von Beginn an ran, blieb jedoch in allen Partien ohne Treffer. Der Angreifer war lediglich in der Europa League (zwei Tore) und im DFB-Pokal (ein Tor) erfolgreich. "Seine Ansprüche sind höher", betonte Herrlich. "Ich hoffe, dass da noch eine Steigerung kommt." Der Bayer-Coach ist davon überzeugt, dass Alario bald wieder in die Erfolgsspur zurückkehren wird. 

"Lucas trainiert sehr gut, macht viele Extra-Einheiten", wird der 46-jährige Übungsleiter von der Bild-Zeitung zitiert. Neben Alario könnte gegen Zürich auch Charles Aranguiz in der Startelf stehen. Der Mittelfeldspieler ist nach rund sechswöchiger Verletzungspause wieder einsatzbereit. Karim Bellarabi und Sven Bender hingegen fallen für das Europa-League-Heimspiel aus. Beide Spieler plagten sich zuletzt mit muskulären Problemen herum, weshalb Herrlich kein Risiko eingehen will.