Drei Jahre lang trainierte Pep Guardiola den ​FC Bayern München, ehe er im Sommer 2016 bei Manchester City anheuerte. Im Zuge der Football-Leaks-Enthüllungen berichtet nun der Spiegel, dass der Spanier seinen Vertrag bei den Cityzens viel eher abschloss, als bisher bekannt gegeben.

Hat Pep Guardiola den FC Bayern monatelang an der Nase herumgeführt? Am 20. Dezember 2015 vermeldete der Rekordmeister offiziell, dass der Startrainer seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag nicht verlängern wird. Der Spanier wiederum erklärte Anfang Januar 2016 lediglich, dass er künftig in der ​Premier League trainieren wolle: „Das ist der einzige Grund, warum ich nicht verlängere.“ Erst im Februar gab sein jetziger Arbeitgeber ​Manchester City den Deal bekannt.

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Mit den Bayern holte Guardiola (l.) dreimal die Meisterschaft sowie zwei DFB-Pokalsiege


​Wie der Spiegel im Zuge der Football-Leaks-Enthüllungen berichtet, habe Guardiola bereits am 10. Oktober 2015 einen Vertrag bei den Skyblues unterschrieben. Obwohl der Deal schon fix war, hatte Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge Ende Oktober noch gesagt: „Wir sind durchaus optimistisch, dass Pep Guardiola am Ende des Tages in München bleibt.“

Guardiola selbst hatte dem Verein Ende November im Rahmen eines Fanclub-Besuchs noch Hoffnung gemacht. „Wir werden nach Hannover (19. Dezember, Anm. d. Red.) sprechen und die richtige Entscheidung für den Verein und mich treffen“, betonte der Übungsleiter. „Ich liebe München. Die Stadt ist Wahnsinn. Ich bin sehr zufrieden. Meine Familie auch.“ Im Nachhinein betrachtet nichts als leere Worthülsen…