Eintracht Frankfurt: Die voraussichtliche Aufstellung gegen Apollon Limassol

Der Saisonstart verlief nicht nach Maß, doch mittlerweile ist Pokalsieger Eintracht Frankfurt ins Rollen gekommen. Die Mannschaft von Adi Hütter ist seit nun mehr sieben Spielen ungeschlagen, holte in dieser Zeit beeindruckende sechs Siege und feierte dabei Tor-Festivals wie bei den 4:1-Siegen gegen Hannover 96 und Lazio Rom sowie das 7:1 über Fortuna Düsseldorf.


Am Donnerstagabend folgt das nächste Highlight für alle Fans - und wohl auch für die Verantwortlichen: Am vierten Spieltag der Europa League geht die Reise nach Zypern. Dort trifft man auf Apollon Limassol. Mit neun Punkten aus drei Spielen ist die Eintracht Favorit auf den Gruppensieg, den man noch nicht perfekt machen kann - dafür unter Umständen den Einzug in die erste K.o-Runde. Die einzige Bedingung neben einem Punktgewinn in Limassol ist allerdings, dass Vorjahresfinalist Olympique Marseille im Parallelspiel gegen Lazio Rom nicht gewinnen darf.


So könnten die Adler gegen Apollon starten:

1. Torwart: Kevin Trapp

Dass Kevin Trapp an seiner alten Wirkungsstätte kaum Eingewöhnungszeit benötigt, stellte der Rückkehrer von Paris St. Germain eindrucksvoll unter Beweis. Im Tor der Eintracht zeigt der Nationalkeeper gute Leistungen, musste zuletzt allerdings aufgrund von muskulären Problemen etwas kürzer treten und wurde so im Hinspiel von Frederik Rönnow ersetzt. Ein Einsatz am Donnerstag ist allerdings nicht in Gefahr. 

2. Abwehr: Evan N'Dicka

Evan N'Dicka ist einer der absoluten Dauerbrenner der Frankfurter - und das zurecht. Der Innenverteidiger benötigte einige Anlaufzeit, ist mittlerweile allerdings bei seinem neuen Verein angekommen und weiß durchaus zu überzeugen. Aus der Abwehr ist er mittlerweile nicht mehr wegzudenken, weshalb er auch in Limassol von Anfang an spielen dürfte. 

3. Abwehr: David Abraham

David Abraham ist ebenfalls gesetzt. Der Argentinier, der mit 32 Jahren zu den Routiniers innerhalb der Mannschaft gehört, sammelte seit seinem Wechsel aus Hoffenheim vor über drei Jahren insgesamt 110 Einsätze und stieg verdient zum Mannschaftskapitän auf. In den vergangenen Wochen hatte er immer wieder mit Adduktorenproblemen zu kämpfen, ist, Stand jetzt, allerdings fit.

4. Abwehr: Makoto Hasebe

Ein weiterer Routinier ist Makoto Hasebe. Der Japaner bildet gemeinsam mit N'Dicka und Abraham das Gespann in der Dreierkette, rückt allerdings auch immer wieder auf seine angestammte Position im zentralen oder defensiven Mittelfeld. Wenn Carlos Salcedo im neuen Jahr nach seinem Syndesmosebandriss zurückkehrt, droht er möglicherweise seinen Stammplatz zu verlieren. Bis dahin vergehen jedoch noch einige Monate.

5. Mittelfeld: Filip Kostic

Filip Kostic blüht auf. Der Serbe, der kurz vor Ende der Transferperiode leihweise vom Hamburger SV nach Frankfurt wechselte, ist plötzlich nicht nur für die Offensive, sondern auch für den defensiven Part auf der linken Seite zuständig - und ist überall zu finden. Mit zwei Toren und drei Vorlagen stellt er zudem seine Qualitäten, die er beim Hamburger SV lange vermissen ließ, immer wieder unter Beweis.

6. Mittelfeld: Gelson Fernandes

Unter Niko Kovac war Gelson Fernandes zwar regelmäßig auf dem Platz, zu den Stammspielern zählte er allerdings nicht. Unter Adi Hütter hat sich dies geändert: Der 32-Jährige ist im zentralen Mittelfeld fest eingeplant, begann in allen seinen neun Einsätzen von Anfang an und spielte dabei oftmals über die volle Distanz durch.


Hinter dem Einsatz des Schweizers steht dennoch ein kleines Fragezeichen: "Ob er spielen kann, werden wir nach dem Abschlusstraining entscheiden“, meinte Adi Hütter auf der PK vor dem Spiel. Fernandes sei es zuletzt aber wieder besser gegangen.

7. Mittelfeld: Mijat Gacinovic

In seinem ersten Jahr in Frankfurt musste Mijat Gacinovic noch um einen Platz kämpfen, doch mittlerweile ist der 23-Jährige kaum aus der Mannschaft wegzudenken. In dieser Saison erreicht er aller Voraussicht nach die Marke von 100 Pflichtspielen für die Eintracht, am Donnerstag könnte er den 91. Einsatz feiern.

8. Mittelfeld: Jonathan de Guzman

Rotation gibt es unter Adi Hütter wenig, weshalb auch Jonathan de Guzman wieder beginnen dürfte. Der Niederländer stand in bislang allen 15 Pflichtspielen auf dem Platz, spielt nach einigen Kurzeinsätzen aktuell fast immer über 90 Minuten durch und ist ein wichtiger Erfolgsgarant für die Mannschaft.

9. Mittelfeld: Danny da Costa

Danny da Costa zählt ebenfalls zu denjenigen Spielern, die keine einzige Partie verpassten. Der Rechtsverteidiger ist als Bindeglied auf der rechten Seite gesetzt, erfüllt seine Aufgaben defensiv wie offensiv sehr gut und spielt sich somit immer wieder ins Rampenlicht. Sein persönliches Highlight dürfte der 4:1-Sieg über Lazio Rom am zweiten Spieltag sein, als er mit einem Doppelpack zum Matchwinner avancierte.

10. Angriff: Ante Rebic

Ante Rebic ist schlichtweg unverzichtbar. Der variable Angreifer, der gemeinsam mit Sebastien Haller und Luka Jovic alle drei Tage um einen Platz in der Startformation kämpft, benötigte in der Bundesliga kaum Anlaufzeit, um das wieder unter Beweis zu stellen. In 344 Einsatzminuten erzielte er vier Tore, in der Europa League muss er darauf jedoch noch warten.

11. Angriff: Sebastien Haller

Im Fokus stand zuletzt vor allem Luka Jovic, doch auch Sebastien Haller stellte seine Klasse erneut unter Beweis. Der Franzose, der bereits in der vergangenen Saison einen Traumstart erwischte, weist mit acht Toren und sieben Vorlagen in 15 Spielen herausragende Werte auf. In fünf der vergangenen sechs Pflichtspiele war er stets an mindestens einem Tor beteiligt und dürfte, wenn es so weitergeht, seine Werte aus dem Vorjahr (13 Tore, sieben Assists) überbieten.