Der ​FC Schalke hat in der Champions League beim 2:0 gegen Galatasaray den nächsten Erfolg eingefahren. Obwohl man in den letzten beiden Pflichtspielen immerhin fünf Tore erzielte, möchte die Führungsebene das Angriffspersonal gerne neu aufstellen. Offenbar steht Franco Di Santo zum Verkauf, Nicolas Pepe vom OSC Lille ist derweil der Wunschkandidat auf Rechtsaußen.


Im Sommer 2019 läuft Franco Di Santos Vertrag auf Schalke aus. Möchten die Königsblauen eine Ablösesumme für den 29-Jährigen einstreichen, muss Di Santo im Winter den Verein verlassen. "Stürmer Franco Di Santo soll verkauft werden", schreibt die Sport Bild in ihrer Printausgabe. Auch Yevhen Konoplyanka und Breel Embolo könnten nach Einschätzung des Magazins zur Disposition stehen. Allerdings stehen Embolo sowie Konoplyanka deutlich höher in der Gunst von Domenico Tedesco. Di Santo stand zuletzt viermal in Folge gar nicht im Kader, während der Schweizer momentan Stammspieler ist und etwa gegen Hannover ein wichtiges Tor schoss. Der Ukrainer Konoplyanka durfte sein Talent in den letzten Spielen genau wie Di Santo nicht auf dem Platz zeigen, trotzdem war der Linksaußen immerhin im Kader.


Laut dem Bericht der SportBild soll Nicolas Pepe vom französischen Erstligisten OSC Lille ein Thema für den FC Schalke sein. Schon im Sommer wollte Sportchef Christian Heidel den Ivorer in den Ruhrpott lotsen, doch die Ablöse schien Schalke nach dem 15 Millionen-Euro-Transfer Sebastian Rudys zu hoch zu sein. Pepe schoss in zwölf Ligaspielen bereits acht Tore und legte sieben weitere auf. Pepes Schnelligkeit ist eine Waffe, dank seiner Dribbelfähigkeit kann er viele Gegenspieler blass aussehen lassen. Bis auf die Tatsache, dass er nahezu alle Ballaktionen mit dem linken Fuß ausführt, gibt es wenig an ihm auszusetzen. Pepe hat aber nicht nur Schalke in seinen Bann gezogen, sondern auch die großen Klubs wie Manchester City oder der FC Bayern München sollen Interesse bekundet haben.

Dementsprechend zurückhaltend klingt Christian Heidel. "Pepe gehört zu einer Gruppe von Spielern, die für die ganz großen Klubs infrage kommen", sagte der 55-Jährige. Sicher wird Schalke alles versuchen, um ihn trotzdem zu überzeugen. Doch die Perspektive, für viele Jahre in der Champions League zu spielen und finanziell ausgesorgt zu haben, ist bei den Spitzenvereinen größer.