​Jakub Blaszczykowskis Zeit in der Bundesliga nähert sich offenbar dem Ende: Wie die polnische Sportzeitung Przeglad Sportowy berichtet, möchte Kuba im Winter vom ​VfL Wolfsburg zu seinem Ex-Verein Wisla Krakau in die polnische Heimat zurückkehren. 


Laut Przeglad Sportowy soll es zwischen Blaszczykowski und Wisla Krakau am Rande der vergangenen Nations-League-Spiele bereits zu intensiven Gesprächen gekommen sein. "Natürlich würde ich solch einen Spieler sehr gerne in meinem Kader haben. Das ist eine Person, die mit Wisla Krakau sehr stark verbunden ist. Aber allen voran ist Kuba ein toller Fußballer. Aktuell sind das nur Gerüchte aus der Presse, im Moment ist es mir wirklich schwer, mehr zu diesem Thema zu sagen", erklärte Wislas Trainer Maciej Stolarczyk der Zeitung.


Der 32-Jährige spielt seit Sommer 2016 bei den Wölfen, in der laufenden Spielzeit kam er bislang nur zu zwei Kurzeinsätzen und stand zumeist gar nicht erst im Kader. Vor seiner Zeit beim VfL Wolfsburg spielte Blaszczykowski beim AC Florenz, an den er von ​Borussia Dortmund verliehen war. Beim BVB hatte der Pole von 2007 bis 2015 seine beste Zeit in der Bundesliga und ist dort nach wie vor sehr beliebt. 


Ein Wechsel würde aber wahrscheinlich nur zustande kommen, wenn Blaszczykowski seinen Vertrag beim VfL Wolfsburg vorzeitig auflöst. Aktuell läuft dieser noch bis zum Sommer 2019 und der finanziell angeschlagene Klub aus Krakau wird wohl keine Ablösesumme aufbringen können. Dank eines externen Sponsors konnten sich die Wisla-Verantwortlichen aber offenbar auf einen Vertrag mit dem polnischen Nationalspieler einigen. Noch im November möchte Wolfgang Voege, Berater des Mittelfeldspielers, mit dem VfL Wolfsburg über eine mögliche Vertragsauflösung sprechen. Da Blaszczykowski unter Bruno Labbadia ​überhaupt keine Rolle spielt, scheint ein Erfolg nicht unrealistisch.