​Am Montagabend kam es in der zweiten Liga zum mit Spannung erwarteten Duell der beiden Absteiger ​1​. FC Köln und ​Hamburger SV. Dabei musste sich der Effzeh beim Gastspiel in Hamburg mit 0:1 geschlagen geben und wurde dadurch in der Tabelle von den Hanseaten überflügelt. Geschäftsführer ​Armin Veh war dabei mit dem Auftritt seiner Mannschaft alles andere als zufrieden und sparte im Anschluss nicht an Kritik.


Nach der Niederlage gegen den einstigen Bundesliga-Dino warten die Geißböcke nun schon seit vier Spielen auf den nächsten Sieg. Als Konsequenz wurde der Aufstiegskandidat am zwölften Spieltag neben dem HSV mit dem FC St. Pauli auch von dem zweiten Zweitligaklub aus der Nordmetropole überholt. Nach der Niederlage wollte Veh daher keine Ausreden mehr hören. "Das war ein miserables Spiel von uns. Ich will auch nicht mehr hören, dass der Druck zu groß ist, weil das geht mir jetzt langsam auf den Keks", wird der aufgebrachte 57-Jährige vom kicker zitiert.

Dabei betonte der Deutsche, dass man auch unter Druck eine andere Leistung erwarten könne. "Das war eine Nicht-Leistung heute, was mir natürlich sehr missfällt - drücken wir es mal so aus", so die drastischen Worte des erfahrenen Fußballfachmanns. Die Gründe für die schwache Leistung herauszuarbeiten sei zwar nicht seine Aufgabe, um aufzusteigen müsse man aber etwas ändern. Dabei räumte der gebürtige Augsburger ein, dass man ein solches Spitzenspiel auch einmal verlieren könne. Die Art und Weise sei jedoch deutlich zu wenig gewesen.


Besonders störte sich der ehemalige Meistertrainer mit dem VfB Stuttgart an den Unkonzentriertheiten seiner Schützlinge. "Wir hatten im Endeffekt eine Torchance gehabt, die ja auch nicht herausgespielt war, und haben immer wieder mit Fehlpässen, die für mich unverständlich sind, dem Gegner ermöglicht, dass er kommt. In der zweiten Hälfte haben sie es dann auch mehr gewollt als wir", so Veh. In den kommenden Wochen gelte es dies schnell aufzuarbeiten und intern zu regeln, "dass wir wieder besser Fußball spielen".