BREMEN, GERMANY - OCTOBER 28: Head coach Florian Kohfeldt of Werder Bremen looks on prior the Bundesliga match between SV Werder Bremen and Bayer 04 Leverkusen at Weserstadion on October 28, 2018 in Bremen, Germany. (Photo by TF-Images/Getty Images)

Werder: Skripnik mit Double-Gewinn in Lettland - Das machen die Kohfeldt-Vorgänger

Beim SV Werder Bremen steht seit Ende Oktober 2017 Florian Kohfeldt als Übungsleiter an der Seitenlinie. Der 36-Jährige ist seit dem Ende der Schaaf-Ära der vierte Cheftrainer der Grün-Weißen. Die Vorgänger des gebürtigen Siegeners stehen in der 2. Bundesliga und in Lettland unter Vertrag. Viktor Skripnik durfte sich am Wochenende über den Double-Gewinn freuen. 

3. Robin Dutt

Im Juni 2013 trat Dutt in die großen Fußstapfen von Thomas Schaaf, der wenige Wochen zuvor nach dem 33. Spieltag entlassen wurde. Unter der Regie des 53-Jährigen landete Werder Bremen nach einer durchwachsenen Saison auf Platz zwölf. Ende Oktober 2014 gaben die Grün-Weißen die Entlassung des Cheftrainers bekannt. Gut zwei Monate später übernahm Dutt beim VfB Stuttgart den Posten des Sportvorstandes. Eineinhalb Jahre lang übte der gebürtige Kölner diese Funktion aus. Seit Februar sitzt der Fußballlehrer beim VfL Bochum auf der Trainerbank. In der vergangenen Saison führte der 53-Jährige die Westfalen auf eindrucksvolle Art und Weise zum Klassenerhalt. In der laufenden Spielzeit findet sich der Zweitligist nach zwölf Spieltagen auf Platz acht wieder. 

2. Viktor Skripnik

Acht Jahre lief Skripnik für Werder Bremen auf, ehe er im Sommer 2004 seine aktive Laufbahn beendete. In der Folgezeit arbeitete der Ukrainer als Trainer im Jugendbereich und betreute unter anderem auch die zweite Mannschaft der Grün-Weißen. Nach der Entlassung von Dutt stieg der 48-Jährige Ende Oktober 2014 zum Cheftrainer der Profis auf. Knapp zwei Jahre lang hielt Skripnik das Zepter in der Hand, ehe er nach einem schwachen Saisonstart seine Koffer packen musste. Im Juli heuerte der Ex-Profi beim FC Riga an. Unter der Regie des Ex-Bremers verlor der lettische Erstligist kein Ligaspiel (zehn Siege, zwei Unentschieden) und feierte am Sonntag die erste Meisterschaft. Zwei Wochen zuvor setzte sich Riga bereits im Pokalfinale gegen FK Ventspils durch. 

1. Alexander Nouri

Nach der Entlassung von Skripnik zogen die Verantwortlichen erneut den Trainer der zweiten Mannschaft zu den Profis hoch. Nouri saß rund 13 Monate lang bei den Grün-Weißen auf der Trainerbank, ehe er Ende Oktober 2017 entlassen wurde. In der Saison zuvor hatte der 39-Jährige mit Werder nach einer starken Rückrunde fast noch das internationale Geschäft erreicht. Nach einer längeren Pause kehrte der Deutsch-Iraner Ende September wieder auf die Bundesliga-Bühne zurück. Beim FC Ingolstadt 04 lief es für Nouri bislang allerdings alles andere als rund. Keine der letzten sechs Partien (zwei Unentschieden, vier Niederlagen) entschied der Zweitligist für sich.