LEVERKUSEN, GERMANY - MARCH 13:    Fussball: 1. Bundesliga 03/04, Leverkusen; Bayer Leverkusen - VfL Wolfsburg; Jubel zum 4:1 JUAN, Torschuetze FRANCA, LUCIO, Dimitar BERBATOV / Leverkusen 13.03.04.  (Photo by Lars Baron/Bongarts/Getty Images)

Mit diesen Nationen werden 6 Bundesliga-Klubs verbunden

Viele ausländische Spieler haben die Bundesliga bereichert. Sowohl früher als auch heute. Bestimmte Vereine assoziiert man mit Profis aus bestimmten Ländern. Bei Borussia Dortmund spielten etwa viele Brasilianer, bei Leipzig findet man einige Österreicher. Diese Liste präsentiert Vereine, die man im allgemeinen mit einer speziellen ausländischen Gruppe in Verbindung bringt.

1. Borussia Mönchengladbach

Eine beeindruckende Anzahl von 18 Spielern in der Historie Borussia Mönchengladbachs kam aus Dänemark. Allan Simonsen ist wahrscheinlich der berühmteste. Zwischen 1972 bis 1979 kickte er für die Fohlen, erzielte 116 Tore in 245 Spielen und war maßgeblich an den vielen Meisterschaften beteiligt. Nach sieben Jahren verabschiedete er sich zum FC Barcelona. 


Ältere Semester werden sich bestimmt auch noch an Henning Jensen erinnern, der bis 1976 vier Jahre in Deutschland spielte, ehe Real Madrid auf Jensen aufmerksam wurde und ihn verpflichtete. Vor kurzem gelangen Andreas Christensen sowie Jannik Vestergaard in Mönchengladbach der nächste Karriereschritt. Heute spielen beide in der Premier League. Der einzige Däne, der in Dieter Heckings Aufgebot steht, heißt Andreas Poulsen.

2. FC Bayern München

Zwar spielten beim Rekordmeister aus München im Vergleich mehr Brasilianer (Giovane Elber, Ze Roberto, Lucio, Dante, Rafinha, etc.) als Spanier. Dennoch verbindet man den FC Bayern der letzten Jahre vor allem mit Profis von der iberischen Halbinsel. Unter dem katalanischen Trainer Pep Guardiola spielten zeitweise fünf Landsmänner bei den Rot-Weißen. 


Während Xabi Alonso, Juan Bernat und Pepe Reina ihre Laufbahn mittlerweile beendet haben oder woanders unter Vertrag stehen, sind Thiago und Javi Martinez weiterhin bei den Bayern. Der französische Block aus Franck Ribery, Kingsley Coman und Corentin Tolisso ist derzeit jedoch größer.

3. Hamburger SV

13 Dänen, 12 Kroaten und 12 Niederländer spielten für den HSV. Die tiefsten Spuren hinterließen zweifellos die Niederländer. Nico-Jan Hoogma war der erste (1998-2004), Rafael van der Vaart (199 Spiele, 66 Tore) der beste, Joris Mathijsen (211 Spiele) der konstanteste, Nigel de Jong (94 Spiele) der kämpferischste und Ruud van Nistelrooy (49 Spiele, 17 Tore) der berühmteste. Aktuell steht mit Rick van Drongelen ein hoffnungsvolles Talent aus den Niederlanden im Kader.

4. Bayer Leverkusen

Brasilianer hatte jeder Klub in seinen Reihen, aber keiner so viele wie Bayer Leverkusen. Bis heute standen 23 Profis vom Zuckerhut bei der Werkself unter Vertrag. Der erste war 1987 Tita, doch dessen Engagement dauerte nur ein Jahr. Viel erfolgreicher war beispielsweise Emerson, der später zum AS Rom weiterzog. Ze Roberto und Lucio wurden in Leverkusen zu Stars der Bundesliga, nach ihrer Bayer-Zeit wechselten beide zu Bayern München, wo sie sich ebenfalls durchsetzen konnten. Momentan kann Trainer Heiko Herrlich auf zwei Brasilianer bauen (Wendell, Paulinho). 

5. Werder Bremen

Besonders in den letzten 10 Jahren haben österreichische Spieler bei Werder Bremen Spuren hinterlassen. Zlatko Junuzovic wurde in seinen sechs Jahren zum Publikumsliebling an der Weser. Im Sommer 2018 wechselte der 30-Jährige zurück in die österreichische Liga zu Red Bull Salzburg. Innenverteidiger Sebastian Prödl spielte von 2008 bis 2015 in Bremen. Exzentriker Marko Arnautovic hielt es immerhin drei Saisons im Norden aus. 


Mit Marco Friedl, Florian Kainz und Martin Harnik stehen aktuell drei Österreicher im Team von Florian Kohfeldt. Um sich den Legendenstatus eines Bruno Pezzey (1983-1987) oder Andreas Herzog (1992-1995) zu verdienen, müssen die drei allerdings noch arbeiten.

6. SC Freiburg

Den SC Freibrug assoziiert man sofort mit Christian Streich, dem langjährigen Trainer Volker Finke und Georgiern. Von Ende der 1990er Jahre bis Mitte der 2000er Jahre spielten Levan Kobiashvili (später FC Schalke 04, Hertha BSC), Alexander Iashvili (später Karlsruher SC) und Levan Tskitishvili bei den Breisgauern. Iashvili schoss insgesamt eindrucksvolle 63 Tore für Freiburg. Noch heute hat der Bundesligist Fans aus Georgien. Und noch heute arbeiten die ehemaligen Kollegen zusammen: Iashvili ist mittlerweile Vizepräsident des georgischen Fußballverbands, Kobiashvili ist sein Chef.