​Am Samstagnachmittag empfängt der FC Bayern München zu Hause den SC Freiburg. Nach vier Siegen in Folge, gilt es für den deutschen Rekordmeister nun auch die einst so gefürchtete Dominanz auf dem Rasen wiederzufinden. Geht es nach Torhüter ​Manuel Neuer, befindet sich die Mannschaft von Trainer ​Niko Kovac jedoch auch in dieser Hinsicht auf einem sehr guten Weg.


Am Dienstagabend konnten sich die Münchener in der zweiten DFB-Pokalrunde gegen den Viertligisten SV Rödinghausen nur mit 2:1 durchsetzen. Dabei musste man nach einer 2:0-Pausenführung in der zweiten Halbzeit nach dem Anschlusstreffer des Regionalligisten für kurze Zeit sogar zittern. Am Ende fuhr man zwar dennoch einen verdienten Sieg ein. Von dem 'Mia san mia' der letzten Jahre war man dennoch ein gutes Stück entfernt.

AEK Athens v FC Bayern Muenchen - UEFA Champions League Group E

Manuel Neuer ist von der Qualität der Bayern überzeugt



Bayern-Keeper Manuel Neuer erklärte nun in einem Gespräch mit der tz dennoch, dass sich bei den Münchenern derzeit eine Menge tut. "Wir studieren im Training viele Angriffsformen und Abläufe ein, damit die Torerfolge wieder zurückkommen", so der 32-Jährige. Im Anschluss hatte er noch eine Kampfansage in Richtung der Bayern-Konkurrenten parat: "Dann gibt es auch wieder Bayern-Siege, die man von uns kennt. Wir werden es wieder so hinbekommen, wie es mal gewesen ist. Bayern-like."


Dass auch der mehrfache Welttorhüter in den vergangenen Monaten nicht sein absolute Topniveau hatte abrufen können, dementierte der 81-fache deutsche Nationalspieler indes keineswegs. Vielmehr unterstrich der gebürtige Gelsenkirchener, dass er sich "immer der Kritik gestellt" und sich "nicht versteckt" habe. Doch auch bei sich selbst konnte der erfahrene Schlussmann in den letzten Wochen positive Entwicklungen ausmachen. "Ich bin im Moment vollkommen zufrieden mit meiner Leistung", so Neuer.

Bayern Muenchen Training And Press Conference

Zuletzt zeigte sich Manuel Neuer wieder als sicherer Rückhalt



Dass die Bayern-Bosse auf ihrer jetzt schon legendären Pressekonferenz vor wenigen Wochen auch ihren Torhüter vehement in Schutz genommen hatten, war für die Nummer eins der Bayern und der der deutschen Nationalmannschaft ein absolut normaler Vorgang. Schließlich könne man als Spieler in einer brenzligen Phase kaum selbst auf die eigenen Erfolge hinweisen, ohne sich den Vorwurf gefallen lassen zu müssen, vom Thema abzulenken. "Wie sagt man: Eigenlob stinkt", so der sechsfache deutsche Meister. Ob am Ende dieser Saison die nächsten Titel dazukommen werden, wird nun auch davon abhängen, ob sich das Bauchgefühl des Deutschen bestätigt.