Sechsmal in Folge wurde der ​FC Bayern München Bundesligameister. Dies hat ihn scheinbar dazu bewogen, nach neuen Herausforderungen zu suchen. Laut Informationen von "Football Leaks" hat der deutsche Rekordmeister deshalb den Ausstieg aus der heimischen Liga geprüft.


Der Spiegel-Bericht vom Freitagabend erläutert, wie Bayern gemeinsam mit dem FC Barcelona, Real Madrid, Juventus Turin, AC Mailand, FC Chelsea, Manchester City, Manchester United, Paris Saint-Germain, FC Liverpool und dem FC Arsenal eine eigene Super-League gründen möchte. Nachdem die Planungen in 2016 scheiterten, stehe man nun kurz vor einer Einigung - die Super-League könnte bald kommen! 

Demnach wird noch in diesem Monat eine Absichtserklärung für die European Super League von allen Teilnehmern unterzeichnet. Diese besagt, dass alle elf Gründerteams für 20 Jahre in diesem Wettbewerb spielen - ohne abzusteigen. Dazu kommen jedes Jahr sogenannte "Gäste". In der ersten Runde sollen das Borussia Dortmund, Atlético, Marseille, Inter Mailand und AS Rom sein. 


Michael Gerlinger, Chefjustiziar der Bayern, dementierte gegenüber dem Spiegel den Leak. Er erklärte: "Die European Super League ist so weit weg wie noch nie." Zwar wird diese Super-Liga wohl kommen, doch ein Ausstieg der Bayern und der Dortmunder aus der Bundesliga wird nicht möglich sein, da sonst alle Verträge der Superstars ungültig wären: Sie gelten nur für die Bundesliga. Der Wettbewerb soll die Champions League ersetzen und für mehr Qualität sorgen. 


Die European Super League soll nicht nur die sportliche Qualität erhöhen, sondern auch die Kassen der großen Klubs noch weiter füllen. 500 Millionen Euro Startprämie erhält jeder Teilnehmer. Zum Vergleich: Der Champions-League-Sieger bekommt „nur“ knapp 80 Millionen Euro.