COLOGNE, GERMANY - OCTOBER 31: Mark Uth of FC Schalke, Goalkeeper Alexander Nuebel of FC Schalke, Nabil Bentaleb of FC Schalke, Matija Nastasic of FC Schalke and Breel Embolo of FC Schalke celebrate after winning the DFB Cup match between 1. FC Koeln and FC Schalke 04 at RheinEnergieStadion on October 31, 2018 in Cologne, Germany. (Photo by TF-Images/Getty Images)

FC Schalke 04: Voraussichtliche Aufstellung gegen Hannover

FC Schalke 04 gegen Hannover 96: In der Vorsaison wäre Königsblau klarer Favorit gewesen. 2018/2019 ist es anders. Die Gelsenkirchener sind noch überhaupt nicht in den Tritt gekommen. Ihnen fällt es schwer, Tore aus dem Spiel heraus zu erzielen. Nach neun Spieltagen hat Schalke erst fünfmal jubeln dürfen. Mit so einem schwerwiegenden Absturz hätte keiner der Verantwortlichen gerechnet. Gegen die ebenfalls strauchelnden Hannoveraner hofft man auf die Wende. Lässt Trainer Domenico Tedesco seine Schalker allerdings weiter so destruktiv agieren, wird es schwer mit dem erhofften offensiven Befreiungsschlag. 


Mit dieser Aufstellung könnte der Fünfzehnte Schalke 04 (7 Punkte) gegen den Sechzehnten Hannover 96 (6 Punkte) beginnen:

1. Torwart: Alexander Nübel

Das geringste Problem auf Schalke ist der Torwart. Alexander Nübel vertritt den etatmäßigen Schlussmann Ralf Fährmann glänzend. Beim DFB-Pokalspiel war der 22-Jährige genau wie beim Champions-League-Gastspiel bei Galatasaray zur Stelle. In der Spieleröffnung wirkt der U21-Nationalspieler schon jetzt sicherer als Fährmann. 

2. Innenverteidiger: Salif Sane

Der Nationalspieler Senegals trifft auf seinen Ex-Klub Hannover 96. Der 1,96 Meter große Abwehrriese kickte fünf Jahre für die Niedersachsen, bevor er sich im Sommer dem FC Schalke 04 anschloss. Zunächst brauchte er ein paar Wochen, um sich einzufinden. Mittlerweile ist Sane wieder gut in Form. In der Bundesliga kommt der 28-Jährige auf eine starke Zweikampfquote von 68 Prozent.

3. Innenverteidiger: Naldo

Vor kurzem verlängerte Schalke 04 den Vertrag mit seinem Abwehrchef Naldo um ein weiteres Jahr bis 2020. Der 36-jährige Routinier verkörpert zwar nicht gerade die Zukunft, hat aber vor allem in der vergangenen Saison bewiesen, wie wichtig er für die Stabilität seines Teams ist. 

4. Innenverteidiger: Matija Nastasic

Der Serbe Matija Nastasic läuft regelmäßig in der Schalke-Abwehr auf. Zwar hinkt der 25-Jährige seiner Form aus dem letzten Jahr noch ein wenig hinterher, allerdings steht die gesamte Verteidigung zuletzt wieder sicherer. Lässt Tedesco mit einer Viererkette spielen, könnte Nastasic das Nachsehen haben und auf die Bank rücken. 

5. Linksaußen: Daniel Caligiuri

Jedes Bundesliga- sowie Championsleaguespiel bestritt Daniel Caligiuri in dieser Saison von Beginn an. Egal ob Domenico Tedesco mit einer Dreier- oder Viererkette agieren lässt, der Ex-Wolfsburger ist gesetzt. Weil Schalke die Offensivfreude vermissen lässt, schlägt sich das auch auf die Statistiken von Caligiuri nieder. Nicht eine Torvorlage stehen für den 30-Jährigen zu Buche. 

6. Defensives Mittelfeld: Nabil Bentaleb

Nabil Bentaleb verwandelte den Elfmeter im DFB-Pokalspiel gegen den 1. FC Köln und sorgte dafür, dass es seine Schalker überhaupt noch in die Verlängerung schafften und später das Elfmeterschießen knapp für sich entschieden. Skurril: Im Elfmeterschießen wurde Bentalebs Versuch in die Tormitte von Kölns Timo Horn gehalten

7. Defensives Mittelfeld: Weston McKennie

Gegen Köln wurde Weston McKennie erst in der Verlängerung eingewechselt. Trotzdem kann sich der 20-Jährige bislang als einer der wenigen Gewinner im Schalke-Kader fühlen. Seine Einsatzbereitschaft und Zweikampfhärte ist für ein Talent in seinem Alter beeindruckend. Im erwarteten Kampf-Spiel gegen Hannover könnte seine Fähigkeiten gefragt sein. 

8. Rechtsaußen: Alessandro Schöpf

Hamza Mendyl, der sich im Pokalspiel in Köln verletzte, fällt nach seiner fünften Gelben Karte im Spiel gegen Leipzig ohnehin aus. Für ihn dürfte Schöpf auf die rechte Seite rücken, links käme dann Caliguiri neu in die Startelf. Bastian Oczipka ist noch nicht wieder fit.

9. Offensives Mittelfeld: Amine Harit

Am 8. Spieltag gegen Werder Bremen leistete sich Amine Harit eine schlechte Partie, gegen Köln im DFB-Pokal war der junge Marokkaner ein Aktivposten. Nachdem Harit im Vorjahr einer der aufstrebendsten Talente der Bundesliga war, klappen seine Dribblings und Pässe in die Tiefe noch nicht wie geplant. In der Bundesliga hat er weder ein Tor noch eine Vorlage beigesteuert. Gegen Köln zeigte er sich im Elfmeterschießen nervenstark. 

10. Sturm: Yehven Konoplyanka

Gegen Köln präsentierte sich der Ukrainer in ordentlicher Verfassung. Insgesamt kam er auf fünf Torschussvorlagen, eine Zweikampfquote von 50 Prozent und eine Passquote von 86 Prozent. Nach 66 Minuten wurde Konoplyanka trotzdem gegen Breel Embolo ausgewechselt. Gegen Hannover könnte er wieder in der Startelf stehen. Sicher ist diese Vermutung allerdings bei Weitem nicht. Embolo sowie Mark Uth sind die nahmhaften Alternativen. 

11. Sturm: Guido Burgstaller

In Köln traf er gleich beim ersten Elfmeter nach dem Ende der regulären Spielzeit. Zwar machte der Österreicher nicht sein bestes Spiel, doch der hauchdünne Pokal-Erfolg könnte Kräfte freisetzen und Auftrieb für die kommenden Wochen geben. Auch für Burgstaller persönlich, der erst ein Pflichtspieltor geschossen hat.