​Am Dienstagabend musste sich ​Hannover 96 in der zweiten Runde des DFB-Pokals dem ​VfL Wolfsburg mit 0:2 geschlagen geben. Auch in der Bundesliga sieht es für das Team von Trainer Andre Breitenreiter derzeit alles andere als rosig aus. Nach der Niederlage im Derby legten sowohl der Cheftrainer, als auch Manager Horst Heldt die Finger in die Wunde und analysierten die Situation knallhart.


In der Liga konnten die Niedersachsen in der bisherigen Spielzeit lediglich gegen den ​VfB Stuttgart einen Sieg einfahren. Ansonsten hagelte es für 96 neben drei Unentschieden bereits fünf Niederlagen. Allein der schwachen Konkurrenz aus Stuttgart und Düsseldorf ist es daher zu verdanken, dass die Breitenreiter-Elf nach neun Spieltagen mit sechs Punkten auf dem drittletzten Platz steht. 

1. FC Nuernberg v Hannover 96 - Bundesliga

Kapitän Waldemar Anton glaubt weiterhin an seine Mannschaft


Nach der Schlappe gegen das Team von Bruno Labbadia zeigte sich Kapitän Waldemar Anton dennoch optimistisch. "Wir haben noch sehr viele Spiele. Ich denke, wir können uns da noch in eine gute Position bringen", wird der Abwehrchef vom Sportbuzzer zitiert. 


Doch anstatt dem 22-Jährigen beizupflichten und ebenfalls eine positive Ausstrahlung an den Tag zu legen, wollte Horst Heldt nichts davon hören. "Wir sind im Abstiegskampf. Aus meiner Sicht bringt es auch nichts, auf Zeit zu spielen, weil wir noch im ersten Drittel der Saison sind", so die drastischen Worte des erfahrenen Funktionärs.


Dabei betonte der 48-Jährige, dass es an jedem Spieltag um Punkte gehe. Da man nach neun Spieltagen zu wenige Punkte auf dem Konto habe, ginge es nun darum, "dass wir möglichst viele holen". 


Auch der Trainer der Hannoveraner schlug in die gleiche Kerbe und ließ keine zwei Meinungen zu. "Wir stecken im Abstiegskampf und benötigen jeden Punkt", so der 45-jährige Fußballlehrer. Bereits am Samstagnachmittag erhält seine Mannschaft beim Heimspiel gegen den FC Schalke 04 die nächste Möglichkeit, das Ruder durch einen Sieg rumzureißen.