​​Fortuna Düsseldorf steckt nach fünf Niederlagen in Folge zwar in einer sportlichen Krise, doch von Untergangsstimmung will am Rhein niemand etwas wissen. Auch nicht Aufsichtsrat-Vorsitzender Dr. Reinhold Ernst, der Cheftrainer Friedhelm Funkel an dieser Stelle viel lieber den Rücken stärkt.

„Wir wussten, dass es für uns in der Bundesliga brutal schwer wird“, betont Ernst gegenüber der Bild. „In einigen Spielen konnten wir sehr gut mithalten, wir waren auf Augenhöhe mit Mannschaften wie Leipzig, Hoffenheim oder Stuttgart. Aktuell tun wir uns allerdings sehr schwer. Jetzt müssen wir gemeinsam analysieren, was zu verbessern ist. Selbstverständlich mit Friedhelm Funkel!“

Eine Jobgarantie für den erfahrenen Coach? Dass es die in Düsseldorf für nichts und niemanden gibt, machte Fortunas Vorstandsvorsitzender Robert Schäfer am vergangenen Sonntagvormittag bei Wontorra – der o2 Fußball-Talk deutlich.

Fortuna Duesseldorf v VfL Wolfsburg - Bundesliga

Seit März 2016 an der Seitenlinie bei der Fortuna: Friedhelm Funkel


​Unumstritten ist derweil jedoch die Unterstützung für den 64-jährigen Übungsleiter, der am Dienstagabend (18:30 Uhr) mit seiner Mannschaft im Rahmen der zweiten Pokalrunde bei Regionalligist SSV Ulm ranmuss. Und geht die Fortuna aus diesem Duell siegreich hervor, so darf sie sich immerhin über 664.000 Euro freuen – Geld für mögliche Wintertransfers!

Ernst: „Ich würde mich freuen, wenn wir weiterkommen. Aber davon hängt nicht ab, ob wir uns im Winter verstärken. Trainer und sportliche Leitung wissen, dass, wenn wir uns verstärken wollen, der Aufsichtsrat die finanziellen Mittel freimacht.


Die Mannschaft wird mit der richtigen Einstellung rangehen


Man habe in dieser Saison bereits „gezeigt, dass wir selbstbewusst im Pokal auftreten können“. Den Gegner, der die Frankfurter Eintracht in der ersten Runde aus dem Wettbewerb kegelte, unterschätzen, will man jedoch keineswegs. „Wir wissen natürlich, dass es schwer wird“, erklärt Ernst, „aber die Mannschaft wird mit der richtigen Einstellung rangehen!“