Borussia Dortmund muss im DFB-Pokal am Mittwoch auf Vize-Kapitän Lukasz Piszczek verzichten. Gegen Hertha BSC verletzte sich der 33-Jährige in der Schlussphase am Knie. Bei den Schwarz-Gelben hofft man auf eine schnelle Rückkehr. Bis dahin muss Trainer Lucien Favre in der Abwehr improvisieren.


​Wenn der ​BVB am Mittwoch im Pokal gegen ​Zweitligist Union Berlin um den Einzug in die dritte Runde kämpft (18.30 Uhr), kann Routinier Lukasz Piszczek nur zuschauen. Der 33-jährige Pole hat sich beim 2:2-Remis gegen Hertha BSC am vergangenen Samstag eine Knieprellung zugezogen. Das teilte die Borussia am späten Montagabend über die sozialen Kanäle mit.

Der Rechtsverteidiger zählt auch in diesem Jahr zu den wichtigsten Säulen im Team der Schwarz-Gelben und war unter Trainer Lucien Favre gesetzt. Wegen muskulärer Probleme verpasste er bereits die Auswärtspartie in Leverkusen am siebten Spieltag. In der ​Bundesliga saß er zuvor und nach dem Sieg gegen die Werkself zudem 90 Minuten auf der Bank. Bei den restlichen Pflichtspielen verpasste das Dortmunder Urgestein dagegen keine einzige Minute. 


Der Vize-Kapitän zog sich die Verletzung kurz vor Spielende zu, konnte bis zum Abpfiff aber noch weiterspielen. Wann er wieder spielen kann, ist noch unklar. Im Borussen-Lager hofft man auf eine schnelle Rückkehr, vielleicht sogar schon am kommenden Samstag gegen den VfL Wolfsburg oder im darauf folgenden Champions-League-Spiel bei Atletico Madrid.


Da auch Marcel Schmelzer und Manuel Akanji derzeit nicht zur Verfügung stehen, vergrößern sich die Abwehrsorgen von Lucien Favre. Möglich wäre, dass Shootingstar Achraf Hakimi auf die rechte Seite rückt und Raphaël Guerreiro den Linksverteidiger gibt. Gedankenspiele mit Abdou Diallo links und Ömer Toprak in der Innenverteidigung scheinen ebenfalls möglich.