​Vor dem neunten Spieltag in der Bundesliga liegt der ​SV Werder Bremen auf einem überragenden zweiten Platz. Dabei konnte insbesondere die Offensive von Trainer ​Florian Kohfeldt bislang überzeugen. Doch da man im Fußball auch immer langfristig denken sollte, werkeln die Bremer bereits jetzt an dem Kader der Zukunft. Ein Kandidat hierfür könnte nun der Peruaner Tiago Cantoro sein, der dem peruanischen Portal El Bocon zufolge für die kommenden zwei Wochen zum Probetraining eingeladen wurde.


Der erst 17-jährige Angreifer gilt bei seinem Heimatverein Universitario de Deportes, der in der peruanischen Landeshauptstadt Lima beheimatet ist, als großes Talent. Bereits im vergangenen September wurde der Stürmer von seinem Trainer Nicolás Córdova daher in die erste Mannschaft seines Vereins befördert und soll nun sogar bereit sein, die großen Fußstapfen seines Vaters auszufüllen.


Eben jener Mauro Cantoro hatte in seiner aktiven Karriere bereits den Sprung nach Europa erfolgreich gewagt und kam zwischen 2001 und 2009 für den polnischen Klub Wisla Krakau auf stolze 164 Einsätze. Bei dem Abenteuer seines Sohnes soll der mittlerweile 42-Jährige nun erneut die Reise ins ferne Europa antreten und seinen Zögling begleiten. Ob sich das Vorspielen des Offensivtalents mit den Stippvisiten der beiden weiteren möglichen Transferziele Emmanuel Iwe und Zinedine Kroeten überschneiden wird, ist derzeit noch nicht bekannt.


In der Vergangenheit haben die Bremer mit ihrer Vereinslegende ​Claudio Pizarro bereits exzellente Erfahrungen mit Spieler aus dem südamerikanischen Land gemacht. Der Torjäger dürfte daher bei der Integration des Youngsters mit Sicherheit eine große Erleichterung sein. Doch selbst mit der Unterstützung des 40-jährigen Routiniers dürfte es Cantoro angesichts der starken Konkurrenz auf seiner Position schwer haben.