​Wie die Times von einer Vereinsquelle erfahren haben will, hat die Zukunft von Torwart David de Gea eine eindeutige Tendenz: Seine Berater hätten bereits mit ​Juventus Turin darüber gesprochen, dass er zukünftig den Kasten der Alten Dame sauber halten soll. Da sein aktueller Arbeitgeber ​Manchester United aber eine Option bis 2020 aktivieren kann, sei unklar, wann der Torwart nach Italien wechselt. 


Am Dienstag war Juve in der ​Champions League im Old Trafford zu Gast und nahm drei Punkte mit nach Hause. David de Gea konnte sich mit einigen Paraden auszeichnen, die ​0:1-Niederlage aber auch nicht verhindern. Mit derartigen Leistungen verwundert es nicht, dass er Begehrlichkeiten weckt. Trainer José Mourinho sagt dem TV-Sender Sky Sports: „Jeder weiß, wie gut und wie wichtig er für Manchester United ist.“


Die als seriöse Zeitung bekannte Times will nun direkte Informationen von Manchester United erfahren haben, wohin es den 37-maligen spanischen Nationaltorhüter ziehen wird: „David hat [am Dienstag] gegen seinen zukünftigen Club gespielt“, soll eine ungenannte, aber mutmaßlich zuverlässige Vereins-Quelle dem britischen Blatt gesagt haben.


Laut den Medienberichten habe sich Juve für David de Gea entschieden haben, der Vereinslegende Gianluigi Buffon vergessen machen würde. Laut Times habe die Alte Dame bereits Kontakt zu de Geas Beratern aufgenommen, doch Manchester United hat auch noch ein Wörtchen mitzureden.


Juve würde notfalls bis 2020 warten


De Geas laufender Kontrakt endet zwar im Juni 2019, allerdings enthält er eine Option für eine weitere Saison. United wird diese Klausel aller Voraussicht nach schon bald aktivieren. Wenn man aber nicht gewillt ist, den 27-Jährigen im Sommer ziehen zu lassen, wäre Juventus wohl bereit, bis 2020 zu warten, um ihn ablösefrei zu verpflichten. Manchester United wären die Hände gebunden, denn laut Times, aber auch einem Bericht des Mirror, sind die Italiener bereits in Gesprächen mit de Geas Beratern.

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Davd de Geas Glanzparade gegen Cristiano Ronaldo in der Champions League - bald schon dessen Mitspieler bei Juve?



Im Sommer lag ein Vertrag mit einer Laufzeit bis 2023 auf dem Tisch. Damals wurde der Spanier bereits mit ​Real Madrid in Verbindung gebracht, doch dann entschieden sich die Königlichen für Thibaut Courtois vom ​FC Chelsea und de Gea blieb auf der Insel. ​Dabei unterschrieb er das neue Vertragsangebot nicht, sondern hielt sich alle Optionen für die Zukunft offen.


Mourinho selbst äußerte sich vor dem ​Premier-League-Spiel gegen den FC Everton am kommenden Sonntag gegenüber Sky Sports: „Ich bin nicht wirklich zuversichtlich, aber auch nicht allzu besorgt. Ich kann das nicht auf Englisch ausdrücken. Wir werden sehen, wie es weiter geht.“ Zumindest bestätigt Mourinho, dass das letzte Wort noch nicht gesprochen ist und die Zukunft de Geas nicht mehr alleine von Manchester United abhängt.