​Im Sommer 2013 übernahm Pep Guardiola den Trainerposten beim ​FC Bayern München. Drei Jahre lang arbeitete der Spanier äußerst erfolgreich beim deutschen Rekordmeister, ehe er zu ​Manchester City wechselte. In einem Interview enthüllte der 47-Jährige, dass er seinen Vertrag in München wegen Sprachproblemen auflösen wollte. 


Nach vier Jahren als Cheftrainer beim ​FC Barcelona gönnte sich ​Guardiola eine einjährige Auszeit. In New York bereitete sich der Spanier auf sein Engagement beim FC Bayern, wo er frühzeitig einen Vertrag unterschrieben hatte, vor. Ein besonders großes Problem für den Übungsleiter stellte dabei die Sprache dar. "Ich habe angefangen Deutsch zu lernen. Es ist so kompliziert", erklärte der 47-Jährige im Interview bei BBC 5 Live Sport


Drei bis vier Stunden täglich war der Ex-Profi mit Sprachunterricht beschäftigt. "Es ist sogar für deutsche Kinder schwierig die Sprache zu erlernen. Können Sie sich vorstellen, wie es für einen 41 Jahre alten Mann ist?", gab der Katalane zu Protokoll. "Nach zwei Monaten dachte ich: Ich werde anrufen und meinen Vertrag auflösen lassen." Aufgeben war für Guardiola letztendlich doch keine Option. "Ich bin stur", stellte der City-Coach klar. 

Bayern Muenchen v Borussia Dortmund - DFB Cup Final 2016

Im Kreise der Mannschaft: Pep Guardiola bejubelt seinen zweiten DFB-Pokal-Gewinn


Am 1. Juli 2013 übernahm der Spanier dann das Kommando beim deutschen Rekordmeister und trat die Nachfolge von Jupp Heynckes an. Unter der Regie von Guardiola gab es für die Bayern-Fans drei Meisterschaften und zwei DFB-Pokal-Siege zu bejubeln. Mit den Münchnern gewann der 47-Jährige auch die FIFA-Klub-Weltmeisterschaft. Der große Traum vom Triumph in der Champions League blieb dem Ex-Profi allerdings verwehrt. In allen drei Spielzeiten war für den FC Bayern im Halbfinale Endstation.