Dass ​Borussia Dortmund auch ohne Torjäger Paco Alcácer zaubern kann, bewiesen die Schwarz-Gelben beim furiosen 4:0-Erfolg in der Champions League gegen ​Atletico Madrid. Dennoch bangt allen voran Trainer Lucien Favre weiter um den 25-Jährigen, ​der offenbar noch immer mit Oberschenkelproblemen zu kämpfen hat. Derweil gab der Trainer Entwarnung bei Thomas Delaney. 


Muskuläre Probleme machen Alcácer bereits seit seiner Ankunft in Dortmund zu schaffen. Seine beeindruckenden Werte von acht Toren in fünf Partien sollten diesen Makel zwar überdecken, doch der Angreifer droht auch für das kommende Bundesligaspiel gegen Hertha BSC Berlin auszufallen.

"Bei Paco wissen wir es noch nicht", antwortete Favre auf die Frage, wie es um den 25-Jährigen steht. Einzig beim 3:0-Sieg über die AS Monaco am zweiten Spieltag der UEFA Champions League Gruppenphase durfte Alcácer über 90 Minuten ran. In der Bundesliga winkten dagegen überwiegend Kurzeinsätze, in denen er allerdings kaum Anlaufzeit benötigte.


Somit könnte er es, Stand jetzt, vermutlich in den Kader schaffen, kommt jedoch kaum für die Startelf infrage. Das soll aufgrund der bislang erfolgreichen Einwechslungen von Favre, der immer wieder ein goldenes Händchen beweist, allerdings kein Rückschlag sein. Sieben Tore in 126 Bundesliga-Minuten sprechen in diesem Punkt für sich - und für Alcácer.

Sorgen gibt es allerdings auch um Thomas Delaney. Der Mittelfeldspieler wurde am Mittwochabend bereits nach 35 Minuten für Mahmoud Dahoud ausgewechselt, nachdem er zuvor minutenlang behandelt wurde. Offenbar plagten Delaney, der zwischenzeitlich behandelt wurde und kurzzeitig auf den Rasen zurückkehrte, Schmerzen am Fuß. "Die Verletzung von Thomas Delaney ist nicht so schlimm, wir müssen sehen, wie er sich in zwei Tagen erholt", gab Favre Entwarnung. Es sei "nichts gebrochen", doch die Entwicklung der kommenden Tage müsse man noch immer abwarten.