​Am Mittwochabend konnte ​Borussia Dortmund in der Champions League einen verdienten 4:0-Erfolg gegen den spanischen Klub Atletico Madrid feiern. Wie bereits in den vergangenen Wochen musste Trainer Lucien Favre dabei jedoch auf seinen angestammten Linksverteidiger ​Marcel Schmelzer verzichten. Wie der kicker nun in Erfahrung gebracht hat, werden die Borussen auch in den kommenden Wochen ohne den routinierten Defensivspieler auskommen müssen.


Dem Bericht zufolge wird der 30-Jährige demnach voraussichtlich noch bis mindestens Mitte November pausieren müssen. Vor seiner Verletzung hatte sich der Verteidiger in einer starken Form präsentiert und war unter dem neuen Cheftrainer stets in der Startelf gestanden. Sein bisher letztes Spiel für die Schwarz-Gelben bestritt Schmelzer jedoch am 5. Spieltag der Bundesliga gegen Bayer 04 Leverkusen. Seitdem laboriert der 16-fache deutsche Nationalspieler an einem Knochenmarködem.

Zunächst war die medizinische Abteilung der Dortmunder nur von einer kurzen Auszeit des Routiniers ausgegangen, mittlerweile hat sich die Verletzung jedoch als weitaus hartnäckiger herausgestellt, als zunächst erhofft. Bislang sollen die Behandlungen noch nicht angeschlagen haben und daher muss der ehrgeizige Profi auch in den kommenden Wochen sein betroffenes Bein ruhigstellen. Laut der aktuellen Einschätzung der Ärzte des BVB wird der restliche Genesungsprozess wohl noch für die Zeitspanne der nächsten fünf Partien der Favre-Elf andauern.


Bis dahin muss die junge Defensive der Borussen ohne ihren erfahrenen Außenverteidiger auskommen. Doch auch wenn Favre nur ungern auf seinen erfahrensten Defensivspieler verzichten will, hat sich die Mannschaft der Dortmunder zuletzt auch ohne den deutschen Abwehrrecken sehr solide gezeigt. Gegen die 'Rojiblancos' hatte sich am Mittwoch der etatmäßige Rechtsverteidiger ​Achraf Hakimi auf der Schmelzer-Position versucht und konnte mit gleich drei Torvorlagen ein Ausrufezeichen setzen.