Der Transfer von Brasiliens Nationalspieler Paulinho von China zum FC Barcelona kam für viele sehr überraschend. Trotz großer Kritik etablierte sich der robuste Mittelfeldspieler im Balaugrana-Trikot schnell. Noch überraschender kam deshalb sein schneller Abschied zurück ins Reich der Mitte.​


2017 gab der ​FC Barcelona die Verpflichtung von Paulinho bekannt. Für 40 Millionen Euro verpflichteten die Katalanen den Brasilianer aus der chinesischen Liga und erntete damit jede Menge Spott. Es gab einen Minusrekord bei Barças Trikotverkäufen und einen regelrechten Shitstorm für die Blaugrana.


Doch der 30-Jährige absolvierte eine starke Saison und spielte sich so in die Herzen der Camp-Nou-Zuschauer. Umso überraschender kam die Wende, als Paulinho im Winter für satte 50 Millionen Euro ​zurück nach China zu Guangzhou Evergrande ging. Trotz herausragender Leistungen gab der spanische Meister seinen Neuzugang wieder ab.

Celta de Vigo v Barcelona - La Liga

Doch wie Sportdirektor Eric Abidal nun verrät, war das Ganze ganz und gar nicht im Interesse der Vereinsbosse. Demnach wollte man den Mittelfeldspieler halten, doch Paulinho soll auf den Wechsel nach China bestanden haben: "Ein Angebot aus China kam. Er wollte gehen", erklärte der Sportdirektor gegenüber spanischen Medien.


Als Ersatz wurde Bayerns Mittelfeldstar Arthuro Vidal für 18 Millionen Euro verpflichtet. Doch bislang spielt der Chilene ​keine große Rolle bei den Katalanen.