​Augsburgs Problemprofi Caiuby hat sich erneut Undiszipliniertheiten geleistet und war sowohl zur Mannschaftsbesprechung vor dem Leipzig-Spiel am Samstag, als auch zur Video-Analyse am Sonntag zu spät erschienen. Bereits zum Saisonbeginn hatte es Ärger mit dem 30-jährigen Brasilianer gegeben, als dieser eigenmächtig seinen Urlaub verlängert hatte. 


Nach Angaben der ​Bild sei Caiuby also zur Vor- und Nachbesprechung des ​Bundesliga-Unentschiedens gegen RB Leipzig zu spät gekommen, habe aber anschließend daran teilgenommen. Während über intere Strafen nichts bekannt ist, wurde der brasilianische Offensivspieler zumindest nicht aus dem Kader für das Spiel gegen Leipzig gestrichen, sondern stand sogar in der Startelf.

Die jüngsten Verfehlungen sind nicht die ersten von Caiuby beim FC Augsburg: Im Januar 2017 hatte der Brasilianer eine Reha ohne Absprache in der Heimat fortgesetzt, ähnliches wiederholte sich vor der aktuellen Saison, als der 30-Jährige eigenmächtig seinen Sommerurlaub in Brasilien verlängerte und deshalb zu spät zum Trainingslager des ​FC Augsburg erschien. Zuletzt machte Caiuby Schlagzeilen, weil er wegen Schwarzfahrens auf der Zugstrecke von München nach Augsburg zu einer Geldstrafe von 22.500 Euro verurteilt wurde. 


Zu viele solcher Eskapaden sollte sich der 30-Jährige nicht mehr erlauben. Denn in der letzten Saison bewiesen die Augsburger Verantwortlichen anhand der Suspendierung von Daniel Opare, dass sie sich nicht alles gefallen lassen. Um im Gegensatz zur letzten Saison ist Caiuby in der laufenden Spielzeit mit erst zwei Torbeteiligungen in neun Spielen auch sportlich verzichtbar(er) geworden.