​​Werder Bremen steht nach acht Spieltagen in der Bundesliga auf Rang drei mit 17 Punkten und ist auf einem guten Weg, dass man sich in der laufenden Saison für den europäischen Wettbewerb qualifiziert. Mit diesen Ansprüchen kam auch Nuri Sahin von ​Borussia Dortmund nach Bremen - und bislang läuft es ziemlich gut, wie er der Sport BILD verriet. 


Nur 1,5 Millionen Euro überwiesen die Bremer an den BVB für die Dienste des ehemaligen türkischen Nationalspielers. Wenn man die Vita Sahins liest, wundert man sich und realisiert, dass die Bremer ein echtes Schnäppchen gemacht haben: Hunderte Pflichtspiele für Real Madrid, Liverpool und den BVB sprechen für sich. 


Sahins persönlicher Lottogewinn


Also kann man diesen Transfer für Werder als echten Gewinn bezeichnen. Doch auch der Mittelfeldspieler fühlt sich sehr wohl in Bremen und schätzt sich glücklich, dass er diesem Wechsel zugestimmt hat. 


Sahin: "Für mich ist das ein Sechser im Lotto, definitiv. Ich habe hier eine Mannschaft mit Potenzial vorgefunden, einen Verein, der Ziele hat, einen Trainer, der eine Idee hat. Das ist die Herausforderung, die ich zum Ende meiner Karriere in drei, vier, fünf Jahren gebraucht habe."

FC Schalke 04 v SV Werder Bremen - Bundesliga

Wird von Sahin sehr geschätzt: Werder-Trainer Florian Kohfeldt


Dass er dabei auch seinen Trainer Kohfeldt enorm schätze und dieser einen großen Anteil daran habe, dass sich der Mittelfeldspieler sich so wohl in Bremen fühle, ließ Sahin nicht unbemerkt. Er erklärte: "Florian Kohfeldt hat eine klare Idee: seine eigene. Diese Mischung aus Nähe und Abstand – das hatte ich noch nie, obwohl ich mit Jürgen Klopp einen Trainer hatte, der den Spielern nahestand." 


Und weiter: "Immer wenn ich komme, ist Florian Kohfeldt hier. Ich weiß nicht, wann er zu Hause ist. Er liebt seinen Job, schmeißt sich da rein. Er wird immer ein Kandidat für noch größere Aufgaben sein."