​Maximilian Eggestein ist einer der größten Shootingstars in der Bundesliga. Der zentrale Mittelfeldspieler zeigt starke Leistungen bei ​Werder Bremen und fiel zuletzt mit einem Doppelpack gegen den FC Schalke 04 beim 2:0-Erfolg der Grün-Weißen auf. Nun wurde sein Marktwert bei ​transfermarkt.de angepasst - eigentlich noch viel zu niedrig.


Im Rahmen des Zwischenupdates des Portals wurde ​Eggesteins Marktwert von zehn Millionen Euro auf 17 Millionen Euro angepasst. Eine große Steigerung, das muss man zugeben. Dennoch ist es zu niedrig, wenn man seine Leistungen mit denen, von anderen Spielern in seinem Alter vergleicht. 

Beispiel Mahmoud Dahoud: Der zentrale Mittelfeldspieler ist ein Jahr älter als Eggestein und hat einen Marktwert von 18 Millionen Euro. Wenn man die Leistungen des ehemaligen U21-Nationalspielers Deutschlands genauer betrachtet, ist dieser Wert auch berechtigt.


Dahoud besser als Eggestein?


Dahoud kam in den letzten beiden Jahren für Borussia Dortmund in 41 Pflichtspielen zum Einsatz, traf dabei einmal und legte sechs weitere Treffer vor. Zwar wird er meistens nur ein- oder ausgewechselt, dennoch stimmen seine Leistungen, wenn er auf dem Platz steht. Aufgrund seines Alters und der Tatsache, dass er bei einem Topklub wie ​Borussia Dortmund spielt, kann man diesen Marktwert akzeptieren. 

Bayer 04 Leverkusen v Borussia Dortmund - Bundesliga

Rotationsspieler mit guten Leistungen beim BVB: Dahoud


Wenn man Dahouds Leistungen aus den letzten beiden Saisons jedoch mit denen von Eggestein gegenüberstellt, wird klar, dass Eggestein zu niedrig bewertet worden ist. Der Dauerläufer (letzte Saison im Durchschnitt mit den meisten Lauf-Kilometern) ist seit Sommer 2017 Stammspieler bei Werder und deutscher U21-Nationalspieler. In dieser Saison absolvierte er bisher jede mögliche Spielminute und zeigte auch, dass er ein Kandidat für Joachim Löws A-Nationalmannschaft sein kann. 


Zudem gilt Eggestein vor allem in dieser Saison als torgefährlich. In neun Pflichtspielen traf er fünfmal, legte außerdem einen Treffer vor. Werder Bremen würde seinen Achter vermutlich nicht einmal für über 30 Millionen Euro ziehen lassen - warum auch? ​Sein Vertrag läuft noch bis 2020.