​Borussia Dortmunds neuer Mittelstürmer Paco Alcacer hat sich bei Kapitän Marco Reus für die gute Unterstützung bei der schnellen Integration in die Dortmunder Mannschaft bedankt. Außerdem lobte der Spanier die spielerische Klasse von Reus in höchsten Tönen: "Er ist ein Spieler auf Weltklasse-Niveau. Ich bin ihm wirklich sehr dankbar."


In einem ​vereinseigenen Interview mit Borussia Dortmunds Stadionsprecher und Ex-BVB-Stürmer Norbert Dickel schwärmte Paco Alcacer von dem Zusammenspiel mit Spielmacher Marco Reus: "Mit Marco zusammenzuspielen ist einfach, aufgrund seiner Offensivqualität, der Torgefahr, die von ihm ausgeht und der Leichtigkeit, mit der er spielt." 


Außerdem habe Reus, aber auch die ganze Mannschaft ihm geholfen, sich schnell in Dortmund zurechtzufinden. Deshalb schätze Alcacer Reus "vor allem auch wegen seiner Unterstützung für das Team. Seitdem ich hier bin, hat Marco mir sehr geholfen, bei der Integration ins Team, auf dem Platz und während der Spiele. Ihm ist es zu verdanken, dass ich mich so schnell eingewöhnt habe."

Deshalb lobt der 25-jährige Stürmer seinen Kapitän in höchsten Tönen: "Er ist ein Spieler auf Weltklasse-Niveau. Ich bin ihm wirklich sehr dankbar." Und Alcacer sollte sich mit solchen Kategorien auskennen, kam er schließlich vor der Saison vom ​FC Barcelona zum BVB. 


Nun will Alcacer der Mannschaft etwas von der Unterstützung zurückgeben und tut dies aktuell in herausragender Weise. Mit acht Treffern aus fünf Spielen ist der Stürmer derzeit Führender in der ​Bundesliga-Torjägerliste. "Ich bin zufrieden, dass ich der Mannschaft helfen kann", meint Alcacer deshalb. Wichtiger als seine Tore seien aber die Siege der Mannschaft. 


Alcacer erklärt seinen Torjubel


In dem Interview im Rahmen des BVB-Feiertagsmagazins äußerte sich der Spanier aber nicht nur zur sportlichen Situation, sondern gab auch einen Einblick in sein Privates und erklärte unter anderem, was es mit seinem Torjubel auf sich hat, bei dem er mit beiden Händen gen Himmel zeigt: "Ich hatte ein Spiel, als ich gerade 18 Jahre alt geworden bin. Es war mein erster Einsatz für die Profis in Valencia. Nach dem Ende des Spiels verstarb mein Vater vor dem Stadion. Ich weiß, es hätte ihm gefallen mich weiter spielen zu sehen. Es ist eine spezielle Huldigung an ihn."


Die Fans und Verantwortliche von ​Borussia Dortmund werden daher hoffen, dass Alcacer noch möglichst häufig die Gelegenheit bekommt, seinem Vater nach einem Treffer zu gedenken.