​​Borussia Dortmund vermieste am Wochenende das Debüt des neuen VfB-Trainers Markus Weinzierl und feierte mit dem 4:0-Auswärtssieg wettbewerbsübergreifend den fünften Sieg in Folge. Dabei konnten wieder einmal vor allem auch die jungen Spieler im Team von Cheftrainer Lucien Favre überzeugen. Doch damit nicht genug, wächst bei den Junioren der Schwarz-Gelben mit ​Youssoufa Moukoko derzeit ein absoluter Ausnahmestürmer heran.


Obwohl der gebürtige Kameruner erst 13 Jahre alt ist, übernimmt er bei der U17 der Borussen bereits jede Menge Verantwortung und hatte auch bei der letzten Partie in der Bundesliga der B-Junioren das Kapitänsamt inne. Bei dem 10:0-Kantersieg gegen die heillos überforderte Jugendauswahl des FC Hennef 05 kannte der Mittelstürmer dabei wieder einmal keine Gnade und steuerte vier Treffer bei.

Dass der Youngster beileibe keine Alltagsfliege ist, wird allein schon dadurch deutlich, dass er in dieser Spielzeit bereits gegen die U17 der SG Unterrath und die U17 des SC Paderborn einen Dreierpack erzielt hatte. Insgesamt führt der Shootingstar nach neun Spielen in der Bundesliga-West die Torschützenliste mit 14 erzielten Treffern souverän an und hat bereits fünf Tore mehr auf dem Konto als der Zweitplatzierte.


Betrachtet man die Gesamtbilanz des vierfachen deutschen U16-Nationalspielers seit seinem Wechsel im Sommer 2016 vom FC St. Pauli, wird einem regelrecht schwindelig. In 36 Spielen im Trikot der Borussia netze der Angreifer mit eingebauter Torgarantie bereits sensationelle 50 Mal ein und macht damit sogar BVB-Neuzugang ​Paco Alcacer Konkurrenz. 


Da in der Vergangenheit bereits mehrfach Spieler mit afrikanischem Ursprung mit nicht ganz fehlerfreien Pässen agierten, wurde das Alter des Wunderkinds in der Vergangenheit wiederholt infrage gestellt. Bislang liegen jedoch keinerlei stichhaltige Beweise vor, dass der Stürmer womöglich doch bereits älter als 13 Jahre ist.