​Laut eines Berichts des kicker ist der ​FC Bayern München daran interessiert, sich die Dienste des französischen Weltmeisters Nabil Fekir zu sichern. Schon im Sommer war über seinen Abgang von Olympique Lyon spekuliert worden, vor allem der ​FC Liverpool war im Gespräch, allerdings scheiterte es an der Ablösesumme, wie Medien berichteten. Die Bayern scheinen für den begehrten Mittelfeldspieler Geld in die Hand nehmen zu wollen.


Laut kicker habe FCB-Chefscout Laurent Brusser den 25-jährigen französischen Nationalspieler in der ​Champions League gegen Shakhtar Donezk Anfang Oktober genauer unter die Lupe genommen – eine Partie, die Lyon unter Fekir als Kapitän nach einem 0:2-Rückstand in der Pause noch auf 2:2 stellen konnte.


Während der Weltmeisterschaft in Russland lief er sechs Mal für den späteren Titelgewinner auf. Nur im Halbfinale gegen Belgien kam der Mann mit algerischen Wurzeln nicht zum Einsatz. Fekir wird bereits als potenzieller Nachfolger für Franck Ribéry oder Arjen Robben beim FCB gehandelt, spielt aber zumeist auf einer zentraleren Position hinter den Spitzen. So kann man seine Einordnung in das System eher mit der eines Antoine Griezmann vergleichen, für den Fekir bei der WM auch vier Mal eingewechselt worden ist.

France v Croatia - 2018 FIFA World Cup Russia Final

Nabil Fekir für Frankreich im WM-Finale gegen Kroatien


In der abgelaufenen Saison erzielte er als Mittelfeldspieler 18 Treffer für Lyon und bereitete sieben vor. Auch nach dem gewonnenen WM-Titel führt er die guten Leistungen fort und machte mit drei Toren und drei Vorlagen weiter auf sich aufmerksam. Das Interesse der Bayern ist folgerichtig. Außerdem hat der FCB einen guten Draht zu Fekir: Er hat denselben Berater wie Bayern-Star Franck Ribéry.


Sollte Fekir im Winter zu den Bayern kommen, wird er die Münchner nur im Pokal und in der Meisterschaft unterstützen können. Zumindest bei einem Wechsel im Winter würde in dieser Spielzeit keine Spielberechtigung mehr für andere Vereine in der Champions League erhalten, da er für Lyon schon in dem Wettbewerb aufgelaufen ist. Sein Vertrag bei Olympique Lyon läuft aber noch bis 2020, sodass die Bayern auch noch im kommenden Sommer zuschlagen können.