​Eintracht Frankfurts Sturmtalent Luka Jovic erzielte am Freitagabend gegen Fortuna Düsseldorf einen Fünferpack und ist damit auf einen Schlag Führender in der Torjägerliste. Bereits vor dem Kantersieg gab die Eintracht bekannt, dass man die Kaufoption für den von Benfica Lissabon ausgeliehenen Jovic ziehen werde - diese scheint aber niedriger zu sein, als bisher gedacht. 


Mit seinem Alter von 20 Jahren ist Luka Jovic der jüngste Fünffach-Torschütze in der Geschichte der ​Bundesliga und erzielte so neun Tore in bisher zehn Saisonspielen. Allgemein weiß der Serbe im Trikot von ​Eintracht Frankfurt zu überzeugen und trifft statistisch in jedem zweiten Spiel für die SGE. Nicht ohne Grund äußerte Eintracht-Trainer Adi Hütter, dass der 20-Jährige "das Potential zum Weltklassestürmer" habe. Ohne Frage bringt Jovic mit seiner Technik, Abschlussqualität und Schnelligkeit alle Anlagen dafür mit.

So überrascht es auch nicht, dass die Eintracht die Kaufoption für den aktuell noch von Benfica Lissabon ausgeliehenen Stürmer ziehen wird. Dies ist noch bis zum Ende der laufenden Saison möglich. Anders als bisher übereinstimmend berichtet liegt diese Kaufoption aber wohl nicht bei zwölf Millionen Euro. Denn Sportdirektor Bruno Hübner erklärte nun gegenüber der ​Hessenschau: "Für uns ist klar, dass wir die Option ziehen. Über Summen äußern wir uns nie öffentlich, aber sie ist definitiv nicht so hoch. Ich glaube, dass wir damals ganz gut verhandelt haben, und wir gehen davon aus, dass wir die Option ziehen." 


Auch wenn die bisherige Rekordablöse von ​Eintracht Frankfurt bei rund sieben Millionen Euro für Stürmer Sebastien Haller und damit deutlich darunter liegt, wären schon zwölf Millionen Euro für den 20-jährigen Jovic ein perfekter Deal gewesen. Den jüngsten Aussagen von Sportdirektor Hübner zufolge scheint Sturmtalent Jovic angesichts seines Potentials nun sogar zu einem echten Schnäppchen zu werden.