GELSENKIRCHEN, GERMANY - SEPTEMBER 29: Head coach Sandro Schwarz of Mainz looks on prior the Bundesliga match between FC Schalke 04 and 1. FSV Mainz 05 at Veltins-Arena on September 29, 2018 in Gelsenkirchen, Germany. (Photo by TF-Images/Getty Images)

1. FSV Mainz 05: Die voraussichtliche Aufstellung gegen Borussia Mönchengladbach

Die Länderspielpause ist vorüber, der Fokus liegt daher endlich wieder auf dem Spielbetrieb in den jeweiligen Ligen. Der Auftakt zum achten Spieltag der Fußball-Bundesliga stieg zwischen Eintracht Frankfurt und Fortuna Düsseldorf (7:1), während am morgigen Sonntag (18 Uhr) Borussia Mönchengladbach und der FSV Mainz 05 den Abschluss der laufenden Runde bilden.


Während die Borussia mit 14 Zählern derzeit auf dem dritten Tabellenplatz rangiert und sich vor der Pause mit einem 3:0-Erfolg beim FC Bayern München für die guten Leistungen zu Saisonbeginn belohnte, rangieren die Mainzer hinter dem Rekordmeister auf dem achten Tabellenplatz. 


Nach sieben Punkten aus drei Spielen warten die Rheinhessen jedoch seit nun mehr vier Spielen auf den dritten Sieg in der noch jungen Saison. Zuletzt gab es neben zwei Punkteteilungen gegen den VfL Wolfsburg und Hertha BSC Berlin zwei Pleiten gegen Bayer Leverkusen und den FC Schalke, weshalb gegen die 'Fohlen' Vorsicht geboten ist.


Trainer Sandro Schwarz wird jedoch womöglich auf den ein oder anderen Akteur verzichten müssen - darunter Robin Quaison und Jean-Paul Boetius. Im Folgenden präsentieren wir eine Variante, wie der 40-Jährige seine Mannschaft ins Rennen schicken könnte.

1. Torwart: Florian Müller

Vor der Saison wurde Florian Müller zur neuen Nummer eins im Tor der Mainzer ernannt. Der 20-Jährige kam bereits in der abgelaufenen Rückrunde einige Male zum Einsatz und zeigte in seinen bisherigen sechs Partien gute Leistungen. Gegen Hertha BSC fehlte er verletzungsbedingt, dürfte nun jedoch wieder zurückkehren.

2. Abwehr: Phillipp Mwene

Phillipp Mwene benötigte etwas Zeit, nachdem er im Sommer vom 1. FC Kaiserslautern zu den '05ern' wechselte. Mittlerweile ist der österreichische Rechtsverteidiger jedoch angekommen: Aufgrund der Verletzung von Daniel Brosinski feierte er zuletzt zwei Einsätze von Beginn an. Am Sonntag könnte der dritte hinzukommen.

3. Abwehr: Stefan Bell

Anders sieht es bei Stefan Bell aus. Der 27-jährige Innenverteidiger ist klar gesetzt und vertritt Niko Bungert als Mannschaftskapitän auf dem Feld. Bell fehlte lediglich beim 2:1-Sieg über den FC Augsburg am dritten Spieltag, in allen übrigen Partien war er über 90 Minuten dabei und steht vor der Partie am Sonntag bei exakt 175 Pflichtspielen für Mainz 05.

4. Abwehr: Moussa Niakhaté

Dessen kongenialer Partner dürfte erneut Moussa Niakhaté heißen. Der 1,90 Meter große Verteidiger wechselte im Sommer für sechs Millionen Euro vom FC Metz nach Mainz, absolvierte alle acht Pflichtspiele und unterstrich dabei, wieso er als Ersatz für den abgewanderten Abdou Diallo verpflichtet wurde.

5. Abwehr: Aaron Martín

Noch ist Aaron Martín lediglich an die Mainzer ausgeliehen, doch der spanische Innenverteidiger könnte schon in wenigen Wochen fest von Espanyol Barcelona verpflichtet werden. Demnach besteht eine Kaufpflicht über sechs Millionen Euro, sollte Martín zehn Pflichtspiele im Dress der Rheinhessen absolvieren. Aktuell steht der 21-Jährige bei sieben Einsätzen, gegen Gladbach könnte bereits der achte hinzukommen.

6. Mittelfeld: Ridle Baku

Im Mittelfeld scheint sich Ridle Baku nach den ersten Wochen der Saison festgespielt zu haben. Das 20 Jahre junge Eigengewächs verpasste nur wenige Minuten auf dem Feld, spielt in den meisten Fällen über 90 Minuten durch und dürfte auch gegen die 'Fohlen' wieder beginnen.

7. Mittelfeld: Pierre Kunde Malong

Noch auffälliger ist allerdings Pierre Kunde Malong. Der Kameruner, der einst bei Atletico Madrid ausgebildet wurde und für 7,5 Millionen Euro nach Mainz wechselte, konnte in seinen bisherigen Auftritten unter Sandro Schwarz überzeugen. Im Mittelfeld entwickelt er sich zum Chef, weshalb er kaum aus der Startelf wegzudenken ist.

8. Mittelfeld: Jean-Philippe Gbamin

Doch das eigentliche Juwel im gut besetzten Mittelfeld der Mainzer ist Jean-Philippe Gbamin. Der 23-jährige Ivorer wurde im sommer mit einem Wechsel nach England in Verbindung gebracht, doch Sport-Vorstand Rouven Schröder blockte jegliche Anfragen ab. Stattdessen verlängerte Gbamin seinen Vertrag bis Sommer 2023 und kommt auch in dieser Saison häufig zum Einsatz.

9. Mittelfeld: Alexandru Maxim

Der letzte Posten im Mittelfeld ist allerdings noch fraglich. Hinter der Spitze setzte Schwarz zuletzt auf Jean-Paul Boetius. Der Niederländer droht jedoch auszufallen, gilt ebenso wie Robin Quaison als fraglich. Gut möglich, dass daher Alexandru Maxim noch einmal eine Chance von Anfang an erhält. Der 28-Jährige kam zuletzt vermehrt als Joker zum Einsatz, steht daher erst bei 168 Bundesligaminuten und wird nun auf eine weitere Gelegenheit hoffen.

10. Angriff: Jean-Philippe Mateta

Für Jean-Philippe Mateta griffen die Verantwortlichen tief in die Tasche. Der französische Angreifer wurde für acht Millionen Euro als Nachfolger des abgewanderten Yoshinori Muto verpflichtet, konnte in Sachen Torgefahr allerdings noch nicht zu 100 Prozent überzeugen. Nach sieben Partien steht der 21-Jährige bei lediglich einem Treffer und wartet bereits seit 415 Minuten auf seinen zweiten.

11. Angriff: Anthony Ujah

Beim jüngsten 0:0 gegen Hertha BSC Berlin begann Nachwuchsspieler Jonathan Burkardt neben Mateta in der Startformation, doch gegen die Gladbacher könnte Sandro Schwarz auf den erfahrenen Anthony Ujah setzen. Ähnlich wie Maxim kam Ujah bislang überwiegend als Joker zum Einsatz, hat jedoch bereits zwei Tore auf dem Konto und liegt somit im vereinsinternen Ranking an der Spitze der Torschützenliste.