Am heutigen Samstag trifft der Portugiese Jose Mourinho und ​Manchester United auf seinen Ex-Klub FC Chelsea. Gegen die "Blues" sind die strauchelnden "Red Devils" jedoch klarer Außenseiter. Mourinho kämpft nicht erst seit ein paar Wochen auch um seinen Job. Vor dem Spiel verrät er, wie sehr ihn die zuletzt aufgekommene Kritik verletzt habe und welch negativen Effekt diese auf seine Spieler habe. 


Die Kritik in den Medien vor dem Newcastle-Spiel habe dem Team zugesetzt, erklärte Jose Mourinho gegenüber Sky Sports: "An jenem Wochenende schlief die Mannschaft nicht im Hotel, jeder blieb in seinem Haus. Und ich denke, wenn die Spieler am Morgen aufwachten und etwas lasen und bei Social Media surften, war es für sie nicht einfach."


"Ich bin nicht glücklich"


Er könne den Spielern immer nur mitgeben, dass es sein Problem sei, mit der Situation zurechtzukommen. Doch die Kritik habe sich auch auf sein persönliches Innenleben niedergeschlagen. "Ehrlich gesagt, bin ich nicht glücklich. Aber wenn jemand in der Verantwortung stehen muss, bin ich es lieber als meine Spieler", so der 55-Jährige. "Ja, es beschäftigt mich, weil ich ein Mensch bin wie sie auch."


Zudem sprach Mourinho noch über seinen ehemaligen Schützling Eden Hazard, den er zwischen Juli 2014 und Dezember 2015 betreute. "Er war ein guter Junge zu meiner Zeit und jetzt ist er ein guter Mann." Der Belgier wisse, wie gut er sei. "Ich denke, er weiß, wie er das Schicksal seiner Mannschaft beeinflussen kann im Lauf der Saison."