​Im Sommer 2017 wechselte ​Neymar für die Rekordsumme von 222 Millionen Euro vom ​FC Barcelona zu Paris Saint-Germain. Ein Grund für den Abgang des Brasilianers war damals, dass er sich aus dem riesigen Schatten von Lionel Messi befreien und bei seinem neuen Verein der alles bestimmende Star sein wollte. Nun da sich bei den Parisern zuletzt vieles um den frisch gebackenen Weltmeister ​Kylian Mbappe drehte, soll der sensible Offensivspieler wieder unglücklich sein und dem Vernehmen nach auch über eine Rückkehr nach Spanien nachdenken. Der FC Barcelona ist dabei jedoch offenbar kein potenzieller Abnehmer.


So machte Barcas Vizepräsident Jordi Cardoner auf Nachfrage des spanischen Radiosenders Cadena Ser deutlich, dass man nicht über eine Rückholaktion des Offensivspielers nachdenke. "Niemand im Vorstand von Barcelona hat die Möglichkeit angesprochen, Neymar zurückzuholen. Es ist eine Frage, die heute nicht beantwortet werden kann, weil sich niemand damit beschäftigt hat", so der erfahrene Funktionär (via Transfermarkt). 

In der Vergangenheit war es zwar auch bei dem amtierenden spanischen Meister dazu gekommen, dass verdiente Spieler nach einer kurzen Episode bei einem anderen Verein, von den Katalanen zurückgeholt wurden, bei Neymar gestaltet sich die Situation jedoch etwas anders. So betonte der 56-Jährige, dass es der spanische Edeltechniker gewesen sei, der gegangen war und das auch so wollte. "Es wäre ein anderer Sachverhalt, wenn wir nicht an ihn geglaubt hätten und wollten ihn jetzt zurück. Aber das ist nicht der Fall", so Cordoner.


Da sich der 93-fache brasilianische Nationalspieler durch seinen Wechsel bei seinen ehemaligen Teamkollegen nicht nur Freunde gemacht hat, wäre eine Rückkehr nach Spanien wohl ohnehin mit erheblichen Spannungen verbunden. Berichte der spanischen Zeitung Mundo Deportivo, wonach der Tempodribbler gerne nach Barcelona zurückkehren möchte, spiegeln so zwar eventuell sogar die Realität wieder, nach dem klaren Dementi der Katalanen, muss sich Neymar aber wohl mit seiner Rolle bei PSG anfreunden. Immerhin gelangen ihm in der Ligue 1 auch in dieser Spielzeit bereits wieder acht Tore.