Mit Patrick Schick spielt beim italienischen Erstligisten AS Rom der wohl talentierteste Spieler der Tschechischen Republik. Der Stürmer wechselte im vergangenen Sommer nach einem missglückten Medizincheck bei Juventus Turin (er litt an Herzproblemen) für 40 Millionen zum den Liga-Konkurrenten​ AS Rom. Er hätte jedoch auch in die Bundesliga gehen können. 


Gegenüber der tschechischen Sportzeitung Hattrick Magazine bestätigte Schick, dass es auch hätte anders laufen können. Demnach gab es ein lukratives Angebot aus der Bundesliga. Er bestätigte (via kicker): "​Borussia Dortmund? Ja, dies war eines der Angebote, das Sampdoria erhalten hat." 


Italien als neue Heimat


Und weiter: "Ich wollte in Italien bleiben, weil ich hier angekommen bin und die Sprache gelernt habe. Also war die Roma meine Wahl. Ich habe zwei Monate voller Ruhe gebraucht. Ich wollte einfach nur in den Urlaub und entspannen. Im Anschluss habe ich eine Diät verfolgt und Übungen gemacht, um mich in allen Belangen zu verbessern."

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Trainer Eusebio di Francesco steht hinter seinem Schützling



Trotz des schwachen Starts bei der Roma (32 Spiele, drei Tore) möchte man nichts von einem Abgang Schicks wissen. Rom-Trainer Eusebio di Francesco erklärte: "Einige Spieler benötigen einfach mehr Zeit als andere. Schick hat bereits gute Dinge gezeigt - und eben auch Dinge, die noch nicht so gut sind. Doch wir warten auf Patrik, weil er besondere Eigenschaften besitzt."