​Am Freitagmittag gab es eine verrückte Pressekonferenz beim ​FC Bayern München. Die Verantwortlichen des deutschen Rekordmeisters setzten ein Statement gegen Kritik, die gegen den FC Bayern und seinen Spielern gerichtet ist. Eine Konferenz, die wohl im Nachgang noch für viel Gesprächsstoff sorgen wird - auch in den sozialen Medien. ​


Karl-Heinz Rummenigge, Uli Hoeneß und Hasan Salihamidžić teilten ziemlich kräftig verbal gegen die Medien und Experten aus. Rummennigge bezog sich aufgrund der "Abrechnung" der Medien gegenüber den Spielern auf das Grundgesetz. Er sagte: "Ich möchte dabei an Artikel 1 des Grundgesetzes erinnern: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Wir beim FC Bayern werden das nicht mehr so akzeptieren." Eine interessante Aussage, die auf Twitter mit Gelächter verfolgt wurde. 

​​Nicht nur die Aussage gegen Özil ist ein Indiz dafür, dass die Verantwortlichen in München nach dem schlechten Saisonstart die Fassung verloren haben. Hoeneß hetzte daraufhin gegen Abgang Juan Bernat: "Er hat uns damals in Sevilla fast alleine das Champions-League-Aus gekostet. Und damals haben wir entschieden, dass wir ihn abgeben. Und zu begründen, dass wir gegen Gladbach verloren haben, weil einer wie Bernat nicht mehr da ist, ist hanebüchen."


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Das FUMS-Magazin verstand wie einige andere Journalisten die Welt nicht mehr. Die Presse- sowie Meinungsfreiheit wurde mit den Aussagen der Bayern-Bosse nieder und lächerlich gemacht. 

Hoeneß erklärte jedoch: "Wir lassen Ihnen Ihre Meinung und sie lassen uns unsere. Am Ende der Saison können wir uns dann gerne zusammensetzen und schauen, wer Recht hatte!"



Die epische Bayern-PK mit den besten Aussagen von Brazzo, Rummenigge und Hoeneß gibt es hier zum nachlesen.