​Im Sommer verpflichtete der VfB Stuttgart für fünf Millionen Euro Gonzalo Castro von Borussia Dortmund. Doch der Routinier war nicht der einzige BVB-Profi, der auf dem Einkaufszettel der Schwaben stand.


Wie Stuttgarts Sportvorstand Michael Reschke gegenüber der Bild bestätigte, habe man im Sommer ebenfalls ein Angebot für Jacob Bruun Larsen abgegeben, der in der vergangenen Rückrunde leihweise im Ländle aktiv war und dort auf vier Einsätze kam.


Doch obwohl der ​VfB bereit war, eine vereinsinterne Rekordsumme auf den Tisch zu legen, habe man keine Chance gehabt. "Wir haben Dortmund zwölf Millionen Euro geboten und waren damit bereit, für Jacob die höchste Ablöse der Vereinsgeschichte zu zahlen. Aber Michael Zorc war nicht gesprächsbereit, hat seinen Verkauf kategorisch ausgeschlossen", so Reschke. Eine weise Entscheidung des BVB-Managers!


Denn in der laufenden Spielzeit zählt Bruun Larsen zu den Senkrechtstartern der Bundesliga, konnte in fünf Pflichtspielen bereits fünf Scorerpunkte verzeichnen - und gilt schon jetzt als einer der Lieblingsschüler von Dortmunds Coach Lucien Favre. Sollte der Däne so weitermachen, dürfte er im kommenden Sommer weitaus mehr als zwölf Millionen Euro wert sein.


Reschke über den starken Saisonstart des Youngsters: "Da hatten wir noch die Rest-Hoffnung, dass es für Jacob in Dortmund nicht ganz so gut läuft, auch weil die Konkurrenz auf seiner Position so groß ist. Wir hatten gehofft, dass noch mal ein Fenster aufgeht. Jacobs starke Vorbereitung war sein Glück und unser Pech. Favre steht einfach auf ihn."