In der Bundesliga wimmelt es aktuell nur so von Top-Talenten. Doch es gibt aktuell nur einen, der die komplette Liga auf den Kopf stellt: Jadon Sancho. Der Youngster von ​Borussia Dortmund gilt als aktueller Shootingstar und wurde kürzlich erstmalig für die A-Nationalmannschaft Englands nominiert. Das wird man auch beim ​FC Bayern registrieren: Der FCB wollte Sancho vor einem Jahr nicht.


Nach Informationen der SportBild waren die Münchener lange sehr stark an den Diensten des Flügelspielers interessiert. Demnach haben die Bayern sich sogar Informationen bei ihrem Ex-Coach Pep Guardiola eingeholt, der bis dato der Trainer von Sancho bei Manchester City war. Schlussendlich platzte der Transfer jedoch. Die Verantwortlichen des deutschen Rekordmeisters waren schlichtweg nicht davon überzeugt, dass Sancho mehrere Millionen Euro wert ist. 


Top-Klubs jagten Sancho


Und Sancho wechselte daraufhin für knapp acht Millionen Euro zu Borussia Dortmund. BVB-Sportdirektor Michael Zorc sagte gegenüber der SportBild: "Wir haben Jadon sehr früh in den Jugend-Teams beobachtet. Zu der Zeit gab es schon großes Interesse aus der Premier League, aber auch von Top-Klubs aus anderen Ländern."

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Zorc ging mit seinen Dortmundern ins Risiko und holte Sancho


Und das Risiko der Borussia zahlt sich durchaus aus: Sancho kam in dieser Saison in zehn Spielen zum Einsatz - meist sind es Kurzauftritte oder Einwechselungen. Dabei legte er acht Treffer für den deutschen Topklub auf und traf einmal selber. 


Erfolgsrezept: Stars machen - und nicht kaufen 


Ein Deal, den der BVB zuvor ähnlich auch bei Ousmane Dembele machte: Bei Talenten ins Risiko gehen und hoffen, dass er einschlägt. International scheint das Konzept bekannt und geschätzt zu werden. Zorc sagte: "Ich denke, er hat sich für den BVB entschieden, weil wir seit mehr als einem Jahrzehnt die besten europäischen Talente verpflichten, ihnen vertrauen, viel Spielzeit geben und sie immer besser machen."