DORTMUND, GERMANY - SEPTEMBER 14:  Paco Alcacer of Borussia Dortmund celebrates after scoring his team's third goal with Marius Wolf and Axel Witsel of Borussia Dortmund during the Bundesliga match between Borussia Dortmund and Eintracht Frankfurt at Signal Iduna Park on September 14, 2018 in Dortmund, Germany.  (Photo by Martin Rose/Bongarts/Getty Images)

Top oder Flop? So haben sich die Zugänge des BVB bislang geschlagen

Nach sieben Spieltagen liegt Borussia Dortmund in der Bundesliga auf dem ersten Tabellenplatz. Dabei spielten neben dem neuen Trainer Lucien Favre auch die Neuzugänge auf dem Rasen eine große Rolle für den Aufschwung der 'Schwarz-gelben''.

1. Abdou Diallo: Noch nicht konstant genug

Um Abdou Diallo vom 1. FSV Mainz 05 loszueisen, legte der BVB in diesem Sommer stolze 28 Millionen Euro hin. Bislang konnte der Youngster noch nicht auf ganzer Linie überzeugen und leistete sich noch die ein oder andere Unkonzentriertheit. Sein großes Potenzial konnte der Franzose jedoch bereits andeuten und mit etwas Geduld könnte er zu eine echten Bank in der Innenverteidigung werden. Zudem konnte er zuletzt zeigen, dass er auch auf der linken Abwehrseite eine gute Option sein kann.

2. Thomas Delaney: Überzeugt mit Fleiß

Thomas Delaney wechselte im Sommer vom SV Werder Bremen zu den Borussen und ist im System von Trainer Lucien Favre bereits eine feste Größe. Dabei spielt der Däne zwar nicht immer auffällig, agiert zumeist jedoch als effektiver Dauerläufer. Insbesondere bei Luftkämpfen machte er dabei bislang eine gute Figur.

3. Axel Witsel: Neuer Chef im Mittelfeld

Axel Witsel konnte die hohen Erwartungen, die mit seiner Verpflichtung verknüpft waren, bislang komplett erfüllen und ist einer der Königstransfers des BVB. Mit einer Passquote von 91,9 Prozent ist er der effektivste Bälleverteiler der gesamten Liga. Auch seine Tacklingquote von 69,2 Prozent ist herausragend.

4. Marius Wolf: Sucht noch nach seiner Rolle

Marius Wolf tut sich von allen Neuzugängen der Dortmunder bislang noch am schwersten. Der ehemalige Frankfurter konnte bislang noch nicht seine große Dynamik einbringen und wirkte häufig nicht gut in das Kombinationsspiel des BVB integriert. Aufgrund eines Muskelfaserrisses fällt der Offensivspieler nun erst einmal aus.

5. Paco Alcacer: Der absolute Volltreffer

Paco Alcacer ist bislang wohl der Inbegriff eines geglückten Transfers und trifft für die Dortmunder wie am Fließband. Obwohl der Spanier bislang noch nicht fit genug war, um über 90 Minuten Gas zu geben, hat der Leihspieler vom FC Barcelona bereits sieben Treffer auf dem Konto.

6. Achraf Hakimi: Schneller integriert als gedacht

Achraf Hakimi ist derzeit von Real Madrid ausgeliehen und machte zuletzt auf der rechten Defensivseite auf sich aufmerksam. Der Marokkaner war einer der auffälligsten Borussen der letzten Wochen und wurde bei einer Umfrage von bundesliga.de zum Rookie des Monats September gewählt. Der erfahrene Lukas Piszczek muss sich kräftig strecken, um seinen Stammplatz wieder zu erkämpfen.

7. Marvin Hitz: Im Wartestand

Marvin Hitz hatte sich von seinem Wechsel zum BVB insgeheim mit Sicherheit mehr erhofft. Schließlich machte sein Landsmann Roman Bürki in der Vor-Saison nicht immer eine gute Figur und galt nicht mehr als unumstritten. Da die Nummer eins der 'Schwarz-gelben' nun jedoch eine starke Saison hinlegt, ist der Neuzugang zum Zusehen verdammt.

8. Jacob Bruun Larsen: Wie ein neuer Mensch

Zugegeben, Jacob Bruun Larsen ist kein Neuzugang und war in der Rückrunde der Vor-Saison lediglich an den VfB Stuttgart ausgeliehen. Da der Däne aber in dieser Saison wie ausgewechselt spielt, haben wir uns erlaubt, ihn dennoch in dieser Liste aufzuführen. Drei Tore und zwei Torvorlagen sind einfach eine Erwähnung wert.