Raphael Wolf wird der ​Fortuna wohl noch mehrere Wochen fehlen. Den Düsseldorfer Aufstiegs-Keeper setzten zuletzt Nackenbeschwerden außer Gefecht. Nun verriet der 30-Jährige, wie es wirklich um ihn steht.

„Ich war bei mehreren ärztlichen Untersuchungen“, erklärte Wolf gegenüber der Bild. „Es wurde immer wieder gesagt, dass der entzündete Nerv durch einen Virus kommt. Und dieser Nerv hat etwas mit dem Gleichgewichtsorgan zu tun. Da habe ich mir irgendwann mal was eingefangen und nicht richtig auskuriert.“

Nun muss der erfahrene Schlussmann mit den Konsequenzen leben – und die waren schlimmer als zunächst angenommen. „Ich hatte einen starken Drehschwindel. So schlimm, dass ich nichts mehr machen konnte. Ich war völlig raus – von 100 runter auf 0“, so der Schlussmann, der zu Saisonbeginn von Michael Rensing auf die Bank verdrängt wurde.

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​Dies war allerdings „eine reine Bauchentscheidung“, wie Düsseldorfers Cheftrainer Friedhelm Funkel damals betonte. Wolf will seinem Torhüter-Kollegen schon bald wieder Feuer unterm Hintern machen: „Ich lasse mich noch etwas pflegen und schaue dann, wie es weitergeht. Der nächste Schritt ist, wieder Aktivität aufzunehmen. Danach heißt es: Feuer frei!“

Wann er wieder trainieren kann, weiß der gebürtige Münchener noch nicht. Wichtig sei zunächst aber ohnehin, „dass ich gesund werde. Natürlich will ich so schnell wie möglich zurück auf den Platz. Aber ich darf nichts riskieren. Die Gesundheit geht immer vor.“